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Chirurgische Therapie im Kindesalter

Mediziner aus ganz Deutschland stellen das Kind in den Mittelpunkt des Freiburger Chirurgengesprächs

Freiburg, 19.03.2001

"Chirurgische Interventionen im Kindesalter" ist das Thema des 33. Freiburger Chirurgengespräches, das am Freitag, den 6. April 2001, ab 9.00 Uhr, im Konzerthaus Freiburg stattfindet und zu dem Ärzte aus ganz Deutschland erwartet werden, um fachübergreifend über chirurgische Behandlungsmöglichkeiten im Kindesalter zu diskutieren. Das diesjährige Freiburger Chirurgengespräch findet unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Dr. Dr. h.c. Eduard Heinrich Farthmann, Ärztlicher Direktor der Abteilung Allgemeine und Viszeralchirurgie der Chirurgischen Universitätsklinik Freiburg, statt. Unterstützt wird diese Fortbildungsveranstaltung durch die Freiburger Firmen der ORMED GmbH & Co KG.

Wie kaum in einem anderen Bereich vereinen sich in der Kinderchirurgie akute und elektive Indikationsstellungen, kleine und große Eingriffe, lebensbedrohende und weniger beeinträchtigende Erkrankungen. Dieses breite Spektrum zeichnet sich vor dem Hintergrund eines Lebensabschnittes ab, der von eingreifenden somatischen und psychischen Entwicklungen gekennzeichnet ist. Nicht selten stellen sich auch Fragen der Lebenserhaltung in Grenzsituationen von erheblicher ethischer Dimension. Einleitend wird von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Problematik der stationären Behandlung im Kindesalter diskutiert. Vier Themenschwerpunkte bilden dann den Rahmen des Programms: Erkrankungen, Verletzungen, Fehlbildungen und chirurgische Notfälle in der Pädiatrie. Die Themenvielfalt kindlicher Erkrankungen spannt den Bogen von Krebserkrankungen über Lungenerkrankungen bis hin zu den Möglichkeiten der Transplantationschirurgie. Die Verfahren der so genannten Schlüssellochchirurgie werden diskutiert, die auch beim Kind einen immer größeren Stellenwert einnehmen.

Wohl kaum ein Kind wird von Verletzungen verschont. Die Behandlung kindlicher Verbrennungen/Verbrühungen stellt eine chirurgische Aufgabe dar ebenso wie die der Knochenbrüche, die in ihrer Frequenz deutlich zunehmen. Der Wandel in deren Behandlung ist ebenso Thema wie die Rehabilitation nach schweren Kopfverletzungen.
Ferner stellen Herzchirurgen, Kieferchirurgen, Urologen, Orthopäden und Neurochirurgen die Behandlungsmöglichkeiten von Fehlbildungen aus dem jeweiligen Fachgebiet vor, die für die Betroffenen und ihre Eltern häufig ein großes psychisches Problem darstellen. Zum Abschluss der Tagung diskutieren die anwesenden Ärztinnen und Ärzte über chirurgischen Notfälle bei Säuglingen und Kleinkindern, deren Behandlung in der Regel keinerlei Aufschub erlaubt.


Kontakt:

PD Dr. Andreas Imdahl
Chirurgische Universitätsklinik
Abt. Allgemeine und Viszeralchirurgie
Hugstetter Str. 55
D-79106 Freiburg
Tel. 0761/270-2805
Fax. 0761/270-2804
Mail farthmann@chir.ukl.uni-freiburg.de