Kinder-Ozon-Studie Baden-Württemberg
Freiburg, 17.04.2001
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,
unterliegen Schulkinder einem zusätzlichen Langzeitrisiko in ihrer Lungenvolumen-Entwicklung, wenn sie in einem Gebiet mit höheren sommerlichen Ozonwerten leben? In einer breit angelegten Studie haben Mediziner des Universitäts-Kinderklinik Freiburg unter Leitung von Privatdozent Dr. med. Joachim Kühr und Prof. Dr. med. Johannes Forster Langzeitwirkungen der Ozon-Einatmung im Frühjahr und Sommer auf das Lungenwachstum von Kindern und damit diese Frage erforscht. Über einen Zeitraum von dreieinhalb Jahren (März 1996 bis Oktober 1999) wurden insgesamt 1101 Kinder aus sechs Gebieten Baden-Württembergs mit überwiegend geringem industriellem Luftschadstoff-Ausstoß untersucht. Die Kinder waren zu Studienbeginn im Durchschnitt 8 Jahre alt. Das wissenschaftliche Projekt wurde von Seiten des Landes Baden-Württemberg über das Forschungszentrum Karlsruhe finanziell gefördert.
Über die Ergebnisse der Studie werden Sie die beiden Projektleiter in einer
Pressekonferenz
am Dienstag, den 24. April 2001, um 11.00 Uhr im Haus "Sonne" der Universitäts-Kinderklinik Freiburg, Seminarraum,
Dachgeschoss
informieren. Zu dieser Pressekonferenz möchte ich Sie herzlich einladen.
Mit freundlichen Grüßen
Rudolf-Werner Dreier
Leiter Kommunikation und Presse
