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Kampf dem Scchmerz

Diagnose- und Therapie akuter und chronischer Schmerzen sind Thema des 8. Interdisziplinären Symposiums Neuroradiologie am 14./ 15. Juli in Munzingen

Freiburg, 12.07.2001

Von chronischen Schmerzen sind siebeneinhalb Millionen Deutsche betroffen. Schmerz, eigentlich lebenswichtiges Alarmsignal unseres Körpers, hört bei diesen Patienten nicht auf, wenn er seine Funktion erfüllt hat. Chronische Kopf- und Rückenschmerzen etwa durch Bandscheibenprobleme, Tumorschmerzen und auch Schmerzen bei Kindern, deren Ursachen besonders schwer zu diagnostizieren sind, machen den Betroffenen das Leben zur Qual. Fortschritte in Diagnose und Behandlung akuter und chronischer Schmerzen behandelt das diesjährige Interdisziplinäre Symposium Neuroradiologie in Munzigen. Veranstalter sind die Sektion Neuroradiologie des Freiburger Universitäts-Klinikums, die AG Neuroradiologie der Deutschen Röntgengesellschaft und die Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie.

Die intensive Beschäftigung mit akutem und vor allem chronischem Schmerz hat in den letzten Jahren immer mehr an - notwendigem - ärztlichen Interesse gewonnen. "Schmerzen werden oft noch nicht ausreichend therapiert", sagt Prof. Dr. Martin Schumacher vom Neurozentrum der Universität Freiburg. "Es ist nötig, die Behandlung durch die Zusammenarbeit der betroffenen medizinischen Fachrichtungen und die Weiterentwicklung von Diagnostik und Therapie zu verbessern." Daher hat das Neurozentrum des Freiburger Universitätsklinikums ein Interdisziplinäres Schmerzzentrum gegründet.

Auf dem achten Symposium Neuroradiologie bilden sich Radiologen und Kinderradiologen, Orthopäden, Neurologen und Strahlentherapeuten fort. Im Mittelpunkt des Interesses stehen zum einen neue Diagnoseverfahren bei Kopf- und Gesichtsschmerzen und Schmerzen bei Kindern, die die Radiologen entwickelt haben. Zum anderen geht es um die Behandlung von Schmerzen mit invasiven und minimal-invasiven Methoden. Das betrifft vor allem Rückenschmerzen und Bandscheibenproblematik und die Behandlung von Tumorschmerzen. Ziel ist in jedem Fall das Abklingen und die Minderung des Schmerzes durch eine Entlastung der gereizten Nervenzellen und damit Hilfe für den geplagten Patienten.



Kontakt:
Prof. Dr. Martin Schumacher
Sektion Neuroradiologie am Neurozentrum
Des Universitätsklinikums Freiburg
Breisacher Str. 64
79106 Freiburg
Tel.: 0761 / 270-5180
Fax: 0761 / 270-5195
E-mail: fichter@nz.ukl.uni-freiburg.de

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