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Senatsbeschluss zur Trassenführung Werderring/Rempart-/Belfortstraße

Freiburg, 07.11.2001

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg hat sich als wichtigster Anlieger zur Frage der Trassenführung am Werderring und des Durchgangsverkehrs Rempart-/Belfortstraße zu Wort gemeldet.

Der Senat begrüßte in seiner heutigen Sitzung ausdrücklich das städtische Konzept zur Ausdehnung des Innenstadtbereichs. Der Werthmannplatz werde damit wieder der Mittelpunkt des Universitätszentrums. Die Aufhebung der Vierteilung, die durch die bisherige Verkehrsachse an diesem Platz gegeben war, erhöht nach Ansicht des Senats die urbane Qualität der Universität und damit die Attraktivität der renommierten Albert-Ludwigs-Universität als Studien- und Forschungsstandort.

Falls sich der Gemeinderat für eine Straßenbahnführung in der Achse Werder- und Rotteckring entscheidet, kann die neue Konzeption durch eine Bannung des Autoverkehrs der Universität ermöglichen, ihr Innenstadtzentrum zwischen Wilhelm- und Humboldtstraße sowie zwischen Bertold- und Erbprinzenstraße zu einem urbanen Campus zusammen zu fassen. Nur so könne sie sich als Universität in und mit der Stadt weiterentwickeln und ihren Studierenden und Beschäftigten einen zeitgemäßen Studien- und Arbeitsplatz bieten.

Das positive Votum des Senats für die Pläne der Stadtverwaltung setzt allerdings die Herausnahme des quartierübergreifenden Durchgangsverkehrs zwischen Rempart- und Belfortstraße voraus. Mit der Aufrechterhaltung der Anfahrbarkeit der Geschäfte und Garagen von der Günterstal- bis zur Humboldtstraße und der Wilhelm- bis zur Milchstraße und der verkaufsfreundlicheren Gestaltung dieser Bereiche werde dem Anliegen des Einzelhandels vollständig Rechnung getragen.

Die Stadt hat bereits signalisiert, dass mit Abschluß der Bauarbeiten zur B31-Ost neu diese Verkehrsberuhigung des Werthmannplatzes möglich ist. Der Senat betonte, dass nur diese zeitnahe Lösung für die Universität in Frage komme. Damit würde diese verkehrsreiche Straßenkreuzung endlich zu dem lange gewünschten Campusmittelpunkt, einem "Universitiy Square". Auch die Fläche vor dem Stadttheater kann nach Ansicht des Senats durch eine ansprechende Platzgestaltung, die den Anliegen von Studierenden und Lehrenden Rechnung trägt, umgestaltet werden.

Der Senat machte deutlich, dass ohne die Herausnahme des quartierübergreifenden Durchgangsverkehrs und die gleichzeitige Gestaltung des Werthmannplatzes wichtige Baumaßnahmen wie das neue Multi-Media-Center im Gebiet zwischen Werderring und Belfortstraße keinen Sinn machten. Dieses Multi-Media-Center soll in Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft ein neues multimediales Hörsaalzentrum mit Zugang aus den übrigen Kollegiengebäuden über den neuen University Square bieten.

Der Senat hob im Übrigen die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung hervor, die die Anliegen der Universität aufgegriffen und in die Gemeinderatsvorlage integriert habe.

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