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Universität Freiburg auf Rang 2 beim eGovernment-Wettbewerb

Auszeichnung für innovatives Chipkarten-Projekt

Freiburg, 21.03.2002

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zählt zu den Gewinnern des 2. eGovernment-Wettbewerbs von KPMG und Cisco Systems. Unter zahlreichen Bewerbern errang die Universität in der Kategorie Ver-waltung - Bürger ("Government-to-Citizen, G2C") den 2. Platz mit ihrem Projekt "Chipkartenbasiertes Self-Service-System für die Stu-dierenden- und Prüfungsverwaltung". Platz 1 belegte die Bundesan-stalt für Arbeit in Nürnberg ("Der virtuelle Arbeitsmarkt"). Die Preise wurden auf der CeBit in Hannover vergeben.

An der Ausschreibung, die unter der Schirmherrschaft der Staatsse-kretärin im Bundesinnenministerium, Brigitte Zypries, steht, hatten sich 49 öffentliche Einrichtungen aus Bund, Ländern und Kommunen in mehreren Kategorien beteiligt. (17 Bewerbungen stammen aus Kommunen, 22 aus den Ländern und 10 aus Bundesbehörden.) Ziel des Wettbewerbs ist es, Qualität und Effizienz des Verwaltungshan-delns zu erhöhen sowie langfristig die Kunden- und Mitarbeiterzufrie-denheit zu verbessern. Eine unabhängige Jury aus Wissenschaft und Praxis unter Vorsitz von Prof. Dr. Werner Jann (Universität Potsdam) begutachtete die eingereichten Ideen und Projekte. Insbesondere wurden der Beitrag zur Verwaltungsmodernisierung, das organisato-rische und technische Lösungskonzept einschließlich des Sicher-heitskonzepts sowie die praktische Umsetzbarkeit berücksichtigt.

Die Universität Freiburg will wesentliche Schritte der Studierenden- und Prüfungsverwaltung im zeit- und ortsunabhängigen Self-Service abwickeln. So sollen dem "Universitätskunden" künftig viele der bis-lang papiergebundenen Verwaltungsvorgänge als elektronische Verfahren angeboten werden. Diese Dienste werden über ein le-benslagenorientiertes Internetportal zugänglich sein. Spezielle Funk-tionalitäten wie Rückmeldung, elektronische Bezahlung, Prüfungs-verwaltung oder individuell zugeschnittene Beratungsfunktionen ("virtueller Mentor") werden zur sicheren Authentifizierung die Uni-Card Freiburg nutzen.


Neben einem optimalen Service für die Studierenden und einer ver-besserten Validität und Aktualität der Datenbestände erwartet die Universität Freiburg eine Kostenreduktion durch effizientere Verwal-tungsabläufe. Die bereits verfügbaren Funktionen sollen im Lauf des Jahres schrittweise komplettiert werden.

Kontakt:

Projektgruppe UniCard Freiburg
Dr. Michael Kraus,
Rektorat, Fahnenbergplatz, 79085 Freiburg
Tel.: 0761 / 203-4290, Fax: -203-4369,
e-mail: kraus@verwaltung.uni-freiburg.de