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Senat wählt Professor Wolfgang Jäger erneut zum Rektor der Universität Freiburg

Freiburg, 26.03.2003

In seiner heutigen Sitzung hat der Senat der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Jäger mit großer Mehrheit zum Rektor gewählt. Professor Jäger hat die Wahl angenommen und sich bereit erklärt, am 1. Oktober 2003 dieses höchste Amt der Albert-Ludwigs-Universität erneut zu übernehmen. Wolfgang Jäger war im Jahr 1995 erstmals und 1999 wieder zum Rektor gewählt worden. Da Jäger im Jahr 2005 die Altersgrenze erreicht, wird seine dritte Amtszeit auf zwei Jahre beschränkt sein.

Die Auswahlkommission der Universität hatte zuvor Jäger, der eine Professur für Wissenschaftliche Politik am gleichnamigen Seminar innehat, als einzigen Kandidaten benannt. Die Wiederwahl bedeutet für Jäger eine Bestätigung seiner bisherigen Amtsführung.

Der Senat der Universität Freiburg hat 37 Mitglieder: Dazu zählen qua Amt die 5 Rektoratsmitglieder (Rektor, 3 Prorektoren und der Kanzler), 11 Dekane sowie die Frauenbeauftragte, und 20 Wahlmitglieder (8 gewählte Professor/innen, 4 Studierende, 4 Mitarbeiter/ innen des Wissenschaftlichen Dienstes und 4 Mitarbeiter/innen aus der Gruppe der "Sonstigen Mitarbeiter").

Der Rektor vertritt die Universität nach innen und außen. Er ist Vorsitzender des Rektorats sowie des Senats und seiner Ausschüsse.



Weitere Informationen zur Person:


Wolfgang Jäger (geb. 1940)

Werdegang
1960-66: Studium der Fächer Politikwissenschaft, Geschichte und Latein an den Universitäten Freiburg, München und an der London School of Economics and Political Science
Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes
1966: Staatsexamen
1967: Wissenschaftlicher Assistent in Freiburg
1969: Promotion ("Politische Partei und parlamentarische Opposition im Denken von Lord Bolingbroke und David Hume")
1973: Habilitation ("Öffentlichkeit, Parlamentarismus und Parteienstaat. Zur Kritik an einem deutschen Demokratieverständnis")
1974: Professor für Wissenschaftliche Politik in Freiburg (seit 1982 als Ordinarius)
Ablehnung von Rufen an die Universitäten Köln, Tübingen und Mainz
1999: Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Iasi (Rumänien)
2000: Verleihung des Ordens zum "Chevalier dans l ordre des Palmes Académiques"
Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg
2001: Ernennung zum Ehrensenator der Semmelweis Universität Budapest
2002: Verleihung des Ehrenpreises des Prix Bartholdi durch die Georg H. Endress Stiftung


Akademische Selbstverwaltung
1975/76: Dekan der Philosophischen Fakultät IV
1976/77: Prodekan
1982-86: Vorsitzender des Großen Senats
1987-89: Prorektor (Rektorat Professor Rüchardt)
Seit vielen Jahren Mitglied des Senats und Großen Senats
Seit 1995: Rektor der Universität Freiburg


Mitgliedschaften
Staatsgerichtshof Baden-Württemberg
Mitglied des ZDF-Verwaltungsrats
Wissenschaftlicher Beirat des Deutschen Historischen Instituts in Washington
Kommission für Zeitgeschichte Bonn
Herausgebergremien und Beiräte verschiedener wissenschaftlicher Zeitschriften


Jüngste Buchpublikationen
1992: Fernsehen und Demokratie. Scheinplebiszitäre Tendenzen und Repräsentation in den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland, München 1992
1994: Wer regiert die Deutschen? Innenansichten der Parteiendemokratie, Zürich 1994
1998: Regierungssystem der USA. Ein Lehr- und Handbuch, München/Wien 1995 (zus. mit W. Welz); 2. Auflage 1998
1998: Die Überwindung der Teilung. Der innerdeutsche Prozess der Vereinigung 1989/90, Stuttgart 1998

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