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Perspektiven der Chirurgie

Gründungssymposium der Arbeitsgemeinschaft für Leber-, Galle- und Pankreaschirurgie der Deutschen Gesellschaft für Viszeralchirurgie am Universitätsklinikum Freiburg

Freiburg, 22.05.2003

Die Chirurgie entwickelt sich mit atemberaubender Geschwindigkeit fort. Was heute noch als experimentelle Therapie angesehen wird, ist morgen bereits therapeutischer Standard. Die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie unter der Leitung des Ärztlichen Direktors Professor Dr. Dr. h. c. Ulrich T. Hopt hat deswegen unter dem Titel "Perspektiven der Chirurgie" eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, auf der jedes Jahr von ausgewiesenen Experten neue Entwicklungen in der Chirurgie vorgestellt und diskutiert werden.

Das 2. Freiburger Symposium "Perspektiven der Chirurgie" ist dem Bereich der Leber-, Gallenwegs- und Pankreaschirurgie gewidmet. Es ist gleichzeitig Gründungssymposium der Arbeitsgemeinschaft für Leber-, Galle- und Pankreaschirurgie der Deutschen Gesellschaft für Viszeralchirurgie und findet am Freitag und Samstag, den 23. und 24. Mai 2003 im Großen Hörsaal der Medizinischen Universitätsklinik Freiburg statt.

Die Viszeralchirurgie umfasst gemäß ihrer Definition die operativen Eingriffe im gesamten Gastrointestinaltrakt einschließlich der dazugehörigen Nachbarorgane. In den letzten Jahren ist eine zunehmende Differenzierung in diesem Fachgebiet zu beobachten. Die Deutsche Gesellschaft für Viszeralchirurgie hat es sich deswegen zur Aufgabe gemacht, durch die Bildung von Arbeitsgemeinschaften innerhalb der Gesellschaft die Fortentwicklung einzelner Teilbereiche voranzutreiben. Da der Bereich der sog. hepatobiliären Chirurgie und der Chirurgie der Bauchspeicheldrüse immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist es nun an der Zeit eine Arbeitsgemeinschaft für Leber-, Galle- und Pankreaschirurgie zu etablieren. Die führenden Vertreter der sogenannten HPB-Chirurgie aus der ganzen Bundesrepublik und z.T. auch aus dem Ausland haben ihr Kommen zugesagt und werden auf dem Symposium in Freiburg gemeinsam aktuelle Fragestellungen und Zukunftsperspektiven dieses chirurgischen Schwerpunktes diskutieren. Die Thematik reicht von der minimal invasiven Chirurgie ("Schlüsselloch-Chirurgie") über die Therapie von akuten oder chronisch entzündlichen Erkrankungen bis zur Frage der optimalen Therapie bei bösartigen Tumoren im Bereich der Leber, der Gallenwege und des Pankreas.



Kontakt:

Prof.Dr.Dr.h.c.U.T. Hopt
Chirurgische Universitätsklinik
Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie
Hugstetterstr. 55
79106 Freiburg
Tel.: 0761/270-2806
Fax.: 0761/270-2804