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"Adolf Furtwängler, der Archäologe"

Ausstellung der Archäologischen Sammlung Freiburg im ORMED-Haus

Freiburg, 24.06.2003

Vernissage am Montag, den 30. Juni 2003, um 20.00 Uhr

Zum 150. Geburtstag des Archäologen Adolf Furtwängler werden große Teile seiner Antikensammlung präsentiert

Am 30. Juni 1853 wurde der Archäologe Adolf Furtwängler (1853-1907) in Freiburg geboren. Aus diesem Anlaß präsentiert die Archäologische Sammlung der Universität bereits das dritte eigene Ausstellungsprojekt im laufenden Jahr.
Gezeigt werden große Teile der Antikensammlung Adolf Furtwänglers, die nach seinem Tod an das Frankfurter Liebieghaus verkauft wurde. Die Leihgabe wird ergänzt durch weitere Exponate aus der Ny Carlsberg Glyptotek Kopenhagen, dem Deutschen Archäologischen Institut in Berlin, dem Museum für Vor- und Frühgeschichte Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz in Berlin, und aus Privatbesitz der Familie Furtwängler.

Insgesamt entsteht ein Porträt des wohl bedeutendsten Archäologen seiner Zeit. Bislang unbekannte Ölbilder, Fotos und Dokumente zeichnen dabei sein Leben und die Bedeutung der aus dem Schwarzwald nach Freiburg übergesiedelten Familie nach. Furtwänglers private Antikensammlung, die er sich im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts mit großer Kennerschaft in Griechenland, Italien und auf Auktionen erworben hat, fasziniert durch Vielfalt und Qualität. Zugleich dokumentiert sie seine wissenschaftlichen Interessen.

Ein besonderer Höhepunkt ist die Präsentation des berühmten skythischen Goldschatzes von Vettersfelde in bislang nicht gezeigten galvanoplastischen Nachbildungen. Furtwängler hatte den nach Berlin gelangten Fund wenige Monate nach der Entdeckung 1883 als erster veröffentlicht und in seiner Bedeutung diskutiert.
Durch die in Kooperation mit Kollegen des Sächsischen Landesamtes für Archäologie in Dresden erarbeitete Dokumentation kann 120 Jahre nach dem sensationellen Zufallsfund erstmals eine vollständige Vorstellung des Goldhorts geben und ihn in einen erweiterten kulturhistorischen Kontext stellen.

Die Archäologische Sammlung führt das Furtwängler-Projekt im geräumigen und modernen ORMED-Haus in der Merzhauser Str. 112 durch.
Fotos siehe unter: http://www.ormed.de/de/ormed/wir_ueber_uns.shtml

Das große Eröffnungsfest, bei dem auch mehrere Vertreter der Familie Furtwängler anwesend sein werden, findet am Montag, den 30. Juni 2003, um 20 Uhr statt.
Es sprechen Rüdiger Hausherr, Geschäftsführer der ORMED GmbH, Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Pollak, Prorektor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Dr. Achim Könnecke, Leiter des Kulturamts der Stadt Freiburg, und Dr. phil. habil. Martin Flashar, Stiftungskurator der Archäologischen Sammlung.

Den musikalischen Rahmen gestaltet das TRIO GINGKO (Felix Borel - Violine, Patrick Jüdt - Viola, Wolfgang Fernow - Kontrabass).




Sponsoren der Ausstellung sind:

ORMED GmbH
Gisinger Gruppe, Südwestdeutsche Bau-Treuhand GmbH
Druckerei Furtwängler, Denzlingen
Medienagentur Hans-J. Schwarzer, Freiburg
Winzerkeller Ehrenstetten
Partyservice sNaschhäusle, March

Es erscheint ein Begleitbuch zur Ausstellung. Der Verkaufspreis in der Ausstellung beträgt 20,- Euro.

Der Eintritt ist frei.

Laufzeit der Ausstellung: 1. Juli bis 5. Oktober 2003

Öffnungszeiten: Mo - Mi, Fr 9 - 17 Uhr, Do 9 - 21 Uhr

Kontakt und Information: Dr. Martin Flashar, Archäologische Sammlung, Universität Freiburg, Rektoratsgebäude, 79098 Freiburg i. Br., Tel.: +49 - 761 - 203 -3107, -3073, Fax: +49 - 761 - 203 - 9479,
Email: martin.flashar@archaeologie.uni-freiburg.de, URL: www.antikedigital.de.

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