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Die Albert-Ludwigs-Universität hat neue Prorektoren

Freiburg, 23.07.2003

Der Senat der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg hat in seiner heutigen Sitzung am Mittwoch, den 23. Juli 2003, drei neue Prorektoren gewählt, da die Amtszeit der derzeitigen Prorektoren zum 30. September 2003 ausläuft. Gewählt wurden:


Professor Dr. Mathias Langer, Ärztlicher Direktor der Abteilung Röntgendiagnostik der Radiologischen Universitätsklinik,

Professor Dr. Gerhard Schneider, Direktor des Rechenzentrums der Universität,

Professor Dr. Karl-Reinhard Volz, Direktor des Instituts für Forstpolitik der Universität.


Die gewählten Prorektoren treten ihre Ämter mit Beginn des akademischen Jahres 2003/2004 zum 1. Oktober 2003 an. Gemeinsam mit dem Kanzler unterstützen sie den Rektor, Professor Dr. Dr. h.c. Wolfgang Jäger, im Rektorat, dem Leitungsgremium der Albert-Ludwigs-Universität. Gemäß § 14 Absatz 1 des Universitätsgesetzes beträgt die Amtszeit der Prorektoren drei Jahre, diese endet jedoch stets mit der Amtszeit des Rektors. Rektor Jäger war im März 2003 bereits zum dritten Male nach 1995 und 1999 in dieses Amt gewählt worden. Da er im Jahr 2005 die Altersgrenze erreicht, wird seine dritte Amtszeit auf zwei Jahre beschränkt sein.

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Curriculum vitae

Prof. Dr. Gerhard Schneider


Persönliche Daten:
1.7.1955 geb. in Erlangen als erstes von drei Kindern der Eheleute Julius und Alice
Schneider

Familienstand: verheiratet mit Karin Schneider, geb. Niesen (seit 1984)
Kinder: Simon (1987), Tobias (1989), Saskia (1992)

Ausbildung:
Sept. 1961 Einschulung in die Michael-Poeschke-Schule in Erlangen
Sept. 1965 Übertritt in das Ohm-Gymnasium Erlangen
Juni 1973 Abitur am Naturwissenschaftlichen Zweig des Ohm-Gymnasiums in
Erlangen
Okt. 1973 Beginn des Studiums der Mathematik und Physik an der Universität
Erlangen
April 1974 Aufnahme in die Studienstiftung des Deutschen Volkes
Nov. 1975 Vorexamen in Mathematik und Physik, danach Tätigkeit als studentische
Hilfskraft am Mathematischen Institut der Universität Erlangen
Mai 1978 Diplom in Mathematik
Herbst 1978 Erste Staatsprüfung in Mathematik/Physik für das Lehramt an den Gymnasien in Bayern

Wissenschaftlicher Werdegang:
Okt. 1978 Studium der Mathematik an der Universität Oxford mit einem Stipendium
der Studienstiftung des Deutschen Volkes
Juli 1979 Verleihung des Grades "Master of Science" der Universität Oxford
Okt. 1979 Wechsel an die Universität Essen, Beginn der Promotion im Fach
Mathematik
April 1980 Anstellung als wissenschaftlicher Angestellter (BAT IIa) am Fachbereich
Mathematik der Universität Essen
Okt. 1981 Promotion im Fach Mathematik
Sept. 1983 Anstellung als Hochschulassistent (C1) am Fachbereich Mathematik der
Universität Essen
April 1984 Beginn der Mitarbeit im DFG-Projekt "Modulare Darstellungstheorie" von
Prof. Michler an der Universität Essen
Sept. 1985 einjähriger Forschungsaufenthalt an der Universität Sydney, finanziert
durch ein Forschungsstipendium der DFG
Jan. 1987 vierwöchiger Forschungsaufenthalt am Watson Research Center der
Firma IBM in Yorktown Heights (NY, USA)
April 1987 sechsmonatiger Aufenthalt am Mathematischen Forschungsinstitut der
ETH
Zürich Juli 1988 Habilitation im Fach Mathematik an der Universität Essen
April 1989 Dauerstelle BAT Ia als Abteilungsleiter (Computerexperte) am
neugegründeten Institut für Experimentelle Mathematik der Universität Essen, Weiterführung des Aufbaus der EDV am Institut
Okt. 1990 Vierwöchiger Aufenthalt am Virginia Polytechnical Institute, Blacksburg,
(VI, USA), sowie am MSRI (Berkeley) im Rahmen eines DFG-NFS-Austauschprogramms
März 1991 Durchführung von Umschulungsmaßnahmen in Berlin (Ost) im Auftrag der Hessischen Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie
April 1991 vierwöchiger Aufenthalt am Mathematischen Forschungsinstitut der ETH
Zürich
Okt. 1991 vierwöchiger Forschungsaufenthalt am DIMACS Institute der Rutgers University, sowie erneut am Virginia Polytechnic Institute
Nov. 1991 zweimonatiger Forschungsaufenthalt an der Universität Sydney, finanziert
durch die Universität Sydney
April 1992 Lehrstuhlvertretung "Diskrete Mathematik" an der Universität Paderborn im Sommersemester
August 1992 Ruf an die Universität Karlsruhe auf eine Professur für Dezentrale Systeme (C3) an der Fakultät für Informatik, zugleich stellvertretender Leiter des Universitätsrechenzentrums.
Dezember 1993 Leitung des DE-NIC, das ich am Rechenzentrum der Universität ansiedeln konnte. Der reibungslose Betrieb sowie die schnellen Antwortzeiten des DENIC waren international bekannt.
September 1994 Aufenthalt am Virginia Tech, USA (finanziert durch die DFG).
Januar 1995 Übernahme des Telecooperation Office der Universität Karlsruhe, dessen
Hauptaufgabe die industrienahe Forschung ist. Die Mitarbeiter wurden ausschließlich über Drittmittel finanziert.
August 1997 Leiter und alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft für Wissenschaftliche Datenverarbeitung Göttingen (GWDG), dem gemeinsamen Rechenzentrum der Max-Planck-Gesellschaft und der Universität Göttingen, bis August 1999 unter Beurlaubung von der Universität Karlsruhe.
August 1998 Vierwöchiger Forschungsaufenthalt (DFG-NFS-Austauschprogramm) an der Syracuse University, N.Y.
November 1998 Ruf auf eine C4-Professur für Hochleistungsrechensysteme an der Universität Rostock, verbunden mit der Leitung des dortigen Universitätsrechenzentrums, abgelehnt im Juni 1999.
Juni 1999 Ruf auf eine C4-Professur für Praktische Informatik an der Universität Göttingen.
August 1999 Ernennung zum C4-Professor an der Universität Göttingen unter gleichzeitiger Beurlaubung an die GWDG zur Wahrnehmung der Geschäftsführung.
Juli 2000 Ruf auf eine C4-Professur an der Universität Freiburg, angenommen im Juli 2001.
Januar 2002 Wechsel auf die C4-Professur für Kommunikationssysteme an der Universität Freiburg, gleichzeitig Direktor des Universitätsrechenzentrums

Mitarbeit in Gremien (Auswahl):
Mitglied des Bibliotheksausschusses der DFG (sowie Vorsitzender der Unterausschüsse
für Informationsmanagement und für elektronische Publikation)
Mitglied der Rechnerkommission der DFG
Mitglied des Verwaltungsrats des DFN (Deutsches Forschungsnetz) sowie Mitglied des
technischen Ausschusses und des Ausschusses für Recht

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Curriculum vitae

Prof. Dr. Karl-Reinhard Volz




10. Januar 1947 geb in Freiburg i. Br.

04/1966 Abitur am Markgraf-Ludwig-Gymnasium Baden-Baden

05/1966 - 11/1970 Studium der Forstwissenschaft in Freiburg i. Br.; Diplomprüfung

12/1970 - 08/1973 Wissenschaftlicher Assisstent am Wilhelm-Klauditz-Institut für
Holzforschung an der TU Braunschweig

09/1973 - 05/1975 Forstliche Referendarzeit bei der Landesforstverwaltung Baden-
Württemberg; Staatsexamen

01/1975 Promotion an der Forstwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen (Dr.forest.)

07/1975 - 06/1976 Stellvertretender Leiter des Forstamtes Radolfzell/Bodensee

07/1976 - 10/1981 Mitarbeiter (Referent) im Referat Forstpolitik des Ministeriums für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Baden-Württemberg

11/1981 - 08/1984 Leiter des Staatlichen Forstamtes Comburg in Schwäb. Hall

09/1984 - 08/1990 Leiter der Abteilung Personal und Organisation der Forstdirektion Stuttgart (Ltd. Forstdirektor)

01/1990 Habilitation an der Forstwissenschaftlichen Fakultät der Universität München (Dr.rer.silv.habil.)

09/1990 - 03/1994 Ordinarius und Inhaber des Lehrstuhls für Forstpolitik und Forstgeschichte der Forstwiss. Fakultät der Universität München (LMU)

seit 04/1994 Ordinarius und Direktor des Instituts für Forstpolitik der Universität Freiburg i.Br.

10/1995 - 09/1999 Studiendekan der Forstwissenschaftlichen Fakultät

12/2001 - 04/2002 Gastaufenthalt an der University of Canterbury in Christchurch / Neuseeland

seit 10/2002 Dekan der Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften

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Curriculum vitae
Prof. Dr. Mathias Langer

Persönliche Daten
1952 Geburt in Frankfurt/Main
als Sohn des Dr. med. Gerhard Langer und seiner Frau Dr. med. Irmtraud Langer
1957 - 1970 Schulische Ausbildung in Frankfurt am Main
1976 Heirat mit Prof. Dr. Ruth Langer geb. Kotz
Scheidung 2000
2001 Heirat mit Eva-Maria Richter geb. Götz

Sprachen Englisch, Französisch, (Latein)

Hobbies Sport, Literatur, fremde Kulturen, Gesundheitsökonomie

Berufliche Daten
1970 Beginn des Medizinstudiums an der Universität Straßburg in französischer Sprache
1971 Medizinstudium an der Universität zu Köln
1976 Medizinisches Staatsexamen mit "summa cum laude"
1976 Amerikanisches Staatsexamen ECFMG
1976 Approbation als Arzt
1977 Promotion an der Universität zu Köln in der Neurochirurgie "Zur Prognose schwerer Schädelhirntraumen im Kindesalter mit lang andauernder Bewußtlosigkeit"
1977/78 Forschungsstipendium in physiologischer Chemie der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Universität zu Köln
1978/83 Wissenschaftlicher Assistent in der Radiologie an der Universität Ulm
1981 Forschungsaufenthalt an der Harvard Medical School
1983 Anerkennung als Arzt für Radiologie
1984-92 Leitender Oberarzt an der Strahlenklinik der Freien Universität Berlin - Universitätsklinikum Rudolf Virchow, (jetzt Charité)
1985 Habilitation für das Fach Radiologie
1988 Secondo-loco-Platzierung auf der C4-Berufungsliste der Ruhr Universität Bochum für Diagnostische Radiologie
1989 Ernennung zum Universitätsprofessor
1989 Berufung auf den Lehrstuhl für Radiologie der Universitätsklinik Jena
1989 Strukturreformplanung der Landesregierung Thüringen und Beendigung der Klinikleitung durch das Land Thüringen. Vakanz des Lehrstuhles für 5 Jahre
1991 Arzt für Radiologische Diagnostik, und Erwerb der Zusatzbezeichnung für das Teilgebiet Neuroradiologie
Seit Juli 1992 Ordinarius und Ärztlicher Direktor der Abteilung Röntgendiagnostik der Radiologischen Klinik am Universitätsklinikum Freiburg der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
2001 Abschluss des BWL-Studiums
Master of Hospital Business Administration (MBA), Diplom Gesundheitsökonom (Betriebswirtschaftl. Institute Köln und Chur)

Aufgaben in der universitären Selbstverwaltung:
Freie Universität Berlin:
Mitglied des Fakultätsrats
Mitglied der Zulassungskommission für ausländische Studenten
Mitglied des Finanzausschusses der Fakultät und des Klinikums
Mitglied des Gerätebeschaffungsausschusses des Klinikums
Mitglied der Ethikkommission
Baubeauftragter der Klinik
Verantwortlicher Leiter der Klinikverlagerung vom Klinikum Charlottenburg ins Klinikum Rudolf Virchow
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg:
In verschiedenen Amtsperioden:
Mitglied des kleinen Senats
Mitglied des erweiterten Medizinischen Fakultätsrates
Mitglied des engeren Fakultätsrates
Mitglied der Ethikkommission
Mitglied der Strukturkommission
Mitglied der Baukommission
Mitglied in der Zukunftskommission 2010 des Klinikums
Mitglied der Habilitationskommission
Mitglied in diversen Berufungsausschüssen
Sprecher des Rates der ärztlichen Direktoren und seit 2002 ständiger Gast im Vorstand des Klinikums

Sonderfunktion der Fakultät und des Klinikums:
Aufbau eines digitalen radiologischen Bildverteilungssystems und eines radiologischen Befundungs- und Archivierungssystems als Basis der digitalen Patientenakte.
Aufbau von Arbeitsgruppen zur Identifizierung und Etablierung von "Clinical Pathways" für das Klinikum

Derzeitige Position:
Ordinarius und C4-Professor für Radiologie am Universitätsklinikum Freiburg der Albert-Ludwigs-Universität

Zur Zeit ca. 130 Mitarbeiter/Innen in der Klinik,
davon 26 Ärzte/Innen und 18 Physiker und Informatiker

Jährlich zu verantwortendes Finanzvolumen (ohne Personal und Großgerätebeschaffungen): ca. 4 Mio €.
In den letzten Jahren Jahresabschluss mit jeweils ca. 500 - 650 T € Überschuss.

Eingeworbene Drittmittel der Abteilung incl. Großgeräte: ca. 1 - 1.5 Mio. € /anno.

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