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Rehabilitation von Akutpatienten in der Region Südbaden vernetzt

Universitätsklinikum Freiburg gründet das „Regionale Rehanetz“ mit 13 Rehakliniken

Freiburg, 19.09.2003

Die Vernetzung mit den verschiedenen Sektoren im Gesundheitswesen ist seit einigen Jahren ein großes Anliegen des Universitätsklinikums Freiburg. Die Einführung von Fallpauschalen (DRGs) erfordert eine noch stärkere Zusammenarbeit, da die Verweildauern in den Akutkrankenhäusern weiter zurück gehen werden. Mit dem Ziel, die rehabilitative Versorgung der Patienten in der südbadischen Region zu optimieren und eine weitere Verbesserung der Langzeitergebnisse bei den im Universitätsklinikum Freiburg behandelten Akutpatienten zu erreichen, haben das Universitätsklinikum Freiburg und 13 Rehabilitationskliniken das Regionale Rehanetz gegründet. Die gemeinsame Definition von Behandlungskonzepten, gemeinsame Visiten, die Möglichkeit wechselseitiger Hospitationen und die Kooperation in Forschung und Lehre sind Hauptinhalt der Kooperationsverträge. Das Rehanetz ist eine offene Kooperation. „Es ist nicht das Ziel des Universitätsklinikums oder des Rehanetzes, Patienten in spezielle Reha-Einrichtungen zu steuern; dies bleibe die Aufgabe der Rehabilitationsträger“, so Prof. Dr. Wilfried Jäckel, Direktor der Abteilung Qualitätsmanagement und Sozialmedizin am Universitätsklinikum Freiburg.

Das Rehanetz hat mit den fünf Indikationsgruppen Muskuloskelettale Krankheiten, Kardiologie, Neurologie, Onkologie und Geriatrie seine Arbeit aufgenommen. Aufgrund der kürzeren Liegezeiten durch der DRG-Kostenpauschalen strebt das Universitätsklinikum eine zeitnahe Verlegung der Patienten in die Rehabilitationskliniken an. Um diesen gleichzeitig die Sicherheit zu geben, dass sie sich innerhalb einer Kooperation mit dem Universitätsklinikum Freiburg nicht einer Flut sogenannter „blutiger Verlegungen“ ausgesetzt sehen, soll für die häufigsten Diagnosen jeder Indikationsgruppe gemeinsam mit den Rehakliniken - und natürlich im Rahmen der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen – definiert werden, wann ein Patient verlegt werden kann und wann nicht. Das Rehabilitationsnetz ist offen gestaltet, d.h. es soll grundsätzlich möglich sein, weitere Rehabilitationskliniken oder auch Akutkliniken aufzunehmen. Für die beteiligten Reha-Kliniken besteht auch die Möglichkeit der Kooperation mit anderen Akuthäusern.


Kontakt:

Jürgen Ritzenthaler
Universitätsklinikum Freiburg
Abteilungsleiter Medizinische Kooperationen
Hugstetterstr.49
D-79106 Freiburg
Telefon: 0049 761/270 2141
E-Mail: jürgen.ritzenthaler@uniklinik-freiburg.de


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