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Urologie informiert!

Neue Vortragsreihe der Abteilung Urologie des Universitätsklinikums Freiburg

Freiburg, 20.01.2005

Die Abteilung Urologie des Universitätsklinikums Freiburg hat es sich zum Ziel gemacht, Gesundheitsthemen noch bürgernäher zu vermitteln. So wird am Mittwoch, den 26.01.2005, um 19.30 Uhr die Vortragsreihe „Urologie informiert“, fortgesetzt. Die Vortragsreihe findet im Raum Schönberg in der Nähe des Eingangs Urologie im Universitätsklinikum Freiburg statt. Zielgruppe sind vor allem Patienten, aber auch interessierte gesunde Bürger ohne medizinische Vorkenntnisse. Als Referenten und Experten stehen die Mitarbeiter der Urologie des Universitätsklinikums Freiburg zur Verfügung.

Im Monat Februar steht das Thema „Sterilisation beim Mann – ein Beitrag zur Familienplanung auf dem Programm. Trotz aller Emanzipation ist das Thema Verhütung nach Ansicht vieler Männer immer noch Sache der Frau. Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Sie reichen von historischen Entwicklungen wie der Einführung der „Pille“ für die Frau, über gesellschaftliche Aspekte bis hin zu der Tatsache, dass es außer dem Kondom für den Mann bislang keine Möglichkeit gibt aktiv zu verhüten. Dies spiegelt sich auch in den aktuellen Statistiken zur Verhütung in Deutschland wieder. Die Pille steht immer noch mit 54 Prozent an der Spitze der Statistik der Verhütungsmethoden in Deutschland. Die Möglichkeit der Sterilisation nehmen lediglich sieben Prozent der Bundesbürger wahr.

Dabei steht mit der Sterilisation, die beim Mann auch „Vasoresektion“ genannt wird, eine sehr sichere und relativ einfache Methode zur Verfügung. Im Gegensatz zur Sterilisation bei der Frau, wo die Eileiter in einem bauchchirurgischen Eingriff unterbunden werden müssen, ist die Durchtrennung der Samenleiter beim Mann ein unkomplizierter Eingriff am äußeren Genital. In den meisten Fällen kann diese Operation als ambulante Maßnahme mit örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Bei vielen Männern bestehen immer noch völlig unbegründete Ängste, dass durch eine Sterilisations-Operation die Potenz oder die Libido beeinträchtigt würden und man kein „richtiger Mann“ mehr sei. Dies stimmt so nicht. Der Orgasmus und Samenerguss verändern sich nicht und auch die Menge der Samenflüssigkeit ist nicht nennenswert reduziert.




Kontakt:

Prof. Dr. Ulrich Wetterauer
Ärztlicher Direktor der Abteilung Urologie
Tel.: 0761/270-2891
Fax: 0761/270-2878
E-Mail: wett@ch11.ukl.uni-freiburg.de

Dr. Christian Leiber
Oberarzt Abteilung Urologie
Tel.: 0761/270-2401
E-Mail: leiber@ch11.ukl.uni-freiburg.de


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