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Wo keine Zahnspange mehr hilft - Wenn Kieferorthopäden und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen gemeinsam wirken

Symposium zur Zusammenarbeit von Kieferorthopädie und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Praxis und Klinik

Freiburg, 21.01.2005

Wenn der im Wachstum befindliche Schädel in seiner Entwicklung gestört wird, kommt es häufig zu Abweichungen von der „normalen“ Gesichtsform. Im einfachsten Fall sind es Zahnfehlstellungen, oftmals treten aber auch drastischere Anomalien der Lage oder der Form des Kiefers auf. Diese Veränderungen, die so genannten Dysgnathien (griechisch: gnathos = Kiefer), können genetische Ursachen haben oder sie sind die Folge von äußeren Einflüssen.

Kleinere Formabweichungen können in der Regel konservativ, vom Kieferorthopäden, korrigiert werden - etwa isolierte Zahnfehlstellungen. Bei skelettalen Anomalien aber, wenn der Schädelknochen massiv betroffen ist und die Verwachsungen den Betroffenen aus funktioneller oder ästhetischer Sicht Probleme bereiten, sind oft Ärzte beider Fachrichtungen gefragt: der Kieferorthopäde und der Kieferchirurg.

Am Universitätsklinikum Freiburg arbeiten Kieferorthopäden und Kieferchirurgen Hand in Hand. Ebenso wird die interdisziplinäre Kooperation zwischen Praxis und Klinik gepflegt. In einem gemeinsamen Symposium der Disziplinen widmen sich die Mediziner heute und morgen in der Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Behandlung der Dysgnathien. Die Fachveranstaltung richtet sich an Kieferorthopäden und kieferchirurgisch interessierte Ärzte sowie an alle interessierten Zahnärzte.

Wir laden Sie ein zum

Kieferorthopädisch-Mund-Kiefer-Gesichtschirurgischen Symposium

am Freitag, den 21. Januar und Samstag den 22. Januar 2005
in der Klinik der Zahn-, Mund- und Kieferchirurgie
großer Hörsaal

Bei dem Symposium wird der an einem klinischen Leitfaden orientierte Behandlungspfad nachvollzogen, dem der Patient bei einer kombinierten kieferorthopädisch-kieferchirurgischen Behandlung folgt: von der Terminanmeldung bis zur Abschlussfotographie.


Die Rolle der Kieferorthopädie mit ihren Grenzen sowie die ergänzenden Möglichkeiten der Kieferchirurgie werden in Vorträgen thematisiert.
Am zweiten Tag steht das weite Spektrum der kieferorthopädisch-kieferchirurgischen Zusammenarbeit mit neuen Behandlungsmethoden und ihren Perspektiven im Zentrum. Der Vortrag von Professor Dr. Dr. Rainer Schmelzeisen widmet sich der ästhetischen Chirurgie im Kiefer-Gesichtsbereich. Hilfe bietet sich hier auch für Patienten mit Schlafapnoesyndrom und komplexen skelettalen Asymmetrien. Ein Vortrag widmet sich der gegenwärtigen Anwendung und Perspektive der computergestützten Chirurgie. Gegen Ende des Symposiums werden Patientenfälle aus der Praxis vorgestellt.





Kontakt:

Als Ansprechpartner steht Ihnen vor Ort während der Veranstaltung
Dr. Ulrich Schwarz zur Verfügung.

Doktorand Pit J. Voss
Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferchirurgie
Hugstetter Straße 55
79106 Freiburg
Tel. 0761 / 270-4990 oder 270-4702



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