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Urologie informiert!

Wenn der Druck nachlässt – Probleme mit dem Harnstrahl

Freiburg, 17.02.2005

Die Abteilung Urologie des Universitätsklinikums Freiburg hat es sich zum Ziel gemacht, Gesundheitsthemen noch bürgernäher zu vermitteln. So wird am Mittwoch, den 23.02.2005, um 19.30 Uhr die Vortragsreihe „Urologie informiert“, fortgesetzt. Die Vortragsreihe findet im Raum Schönberg in der Nähe des Eingangs Urologie im Universitätsklinikum Freiburg statt.

Im Monat Februar widmet sich Prof. Dr. Ulrich Wetterauer, Ärztlicher Direktor der Abteilung Urologie den lästigen und teils auch gefährlichen Auswirkungen einer Prostatavergrößerung. Die Prostatavergrößerung im Alter ist eine Problematik, die fast jeden Mann trifft. Ab dem vierzigsten Lebensjahr kommt es zu einer gutartigen Wucherung der Prostatadrüse, die am Blasenauslass sitzt und die Harnröhre umschließt. Zunächst noch unbemerkt vergrößert sich der um die Harnröhre liegende Teil der Drüse. Mit über 60 Jahren hat schon die Hälfte der Männer einzelne oder mehrere Symptome. „Viele Patienten klagen darüber, dass sie nachts zwei- bis dreimal aufstehen müssen, weil ihnen die Blase drückt. Der Harnstrahl ist nur noch tröpfelnd, also kein Vergleich mehr mit dem früheren meterweiten Strahl beim „Wettpinkeln“ in der Jugend“, erläutert Professor Wetterauer.

25 Prozent müssen sich im Laufe ihres Lebens einem Eingriff an der Prostata unterziehen. Doch ein schwacher Harnstrahl kann auch andere Ursachen haben, was der Urologe bei einer genauen Untersuchung herausfinden kann. Häufig reicht schon eine Ultraschalluntersuchung und eine Harnflussmessung.

Zur Behandlung steht ein ganzes Spektrum wirksamer Medikamente zur Verfügung. Erst wenn diese versagen kommen interventionelle Maßnahmen zum Einsatz. Der Vortrag soll helfen, Männer und auch deren Frauen über die Auswirkungen einer Prostatavergrößerung aufzuklären. „Unser Ziel ist, dass sich die Männer nicht einfach damit abfinden, sondern sich einem kompetenten Urologen anvertrauen, um wieder ihre Lebensqualität zurück zu gewinnen und ihren Aktionsradius nicht einschränken zu müssen“, so Professor Wetterauer.


Kontakt:
Prof. Dr. Ulrich Wetterauer
Ärztlicher Direktor der Abteilung Urologie
Tel.: 0761/270-2891
Fax: 0761/270-2878
E-Mail: wett@ch11.ukl.uni-freiburg.de