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Bill and Melinda Gates Foundation: 11 Millionen US-Dollar für die Reisforschung

Internationales Konsortium unter Leitung der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität

Freiburg, 30.06.2005

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

mit den „Grand Challenges in Global Health Initiative“ hat sich die „Bill and Melinda Gates Foundation“ zum Ziel gesetzt, neue Lösungen und Technologien zu fördern, die die Ausbreitung von Krankheiten in unterentwickelten Ländern bekämpfen. Für die Weiterentwicklung des Goldenen-Reis-Projektes, das in Freiburg seinen Anfang genommen hat, hat die Stiftung rund elf Millionen US-Dollar zur Verfügung gestellt. Das Geld kommt einem internationalen Konsortium zugute, das der Freiburger Biologe Prof. Dr. Peter Beyer als Koordinator leitet.

Mangel an Vitamin A, Iod, Eisen oder Zink ist häufig die Ursache von Krankheit und erhöhter Sterblichkeit in Entwicklungsländern. Mit Hilfe der Gentechnik ist es Professor Dr. Peter Beyer, Biologisches Institut der Universität Freiburg, und Dr. Ingo Potrykus, Professor em., ETH Zürich, gelungen mit zwei zusätzlich eingesetzten Genen das Genom so zu verändern, dass im Reiskorn Provitamin A (Beta-Karotin) angereichert wird. Der genetisch veränderte Reis nimmt eine goldene Farbe an. Daher rührt die Bezeichnung „Goldener Reis“. Mit dem neuen Projekt sollen Reissorten entwickelt werden, die weitere wichtige Nahrungselemente enthalten.

Zur
Pressekonferenz
am Donnerstag, den 7.7.2005, um 13.30 Uhr
im Seminarraum, Erdgeschoss West der Biologie,
Schänzlestr. 1, 79114, Freiburg,

lade ich Sie herzlich ein.

Das Projekt stellen Ihnen vor: Der Rektor der Universität, Prof. Dr. Wolfgang Jäger, Professor Dr. Peter Beyer, Dr. Jorge Mayer, Projektmanager des Projekts „Goldener Reis“ von Campus Technologies Freiburg, Prof. Dr. Gunther Neuhaus, Geschäftsführer des Zentrums für Angewandte Biowissenschaften und Prof. Dr. Bernhard Arnolds, Zentralstelle für Forschungsförderung und Technologietransfer.

Ich würde mich freuen, Sie zu diesem Termin begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen


Rudolf-Werner Dreier
Leiter Kommunikation und Presse