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Universität Freiburg geht mit Exzellenzclustern und Graduiertenschulen ins Rennen

Freiburg, 06.07.2005

Der Rektor der Albert-Ludwigs-Universität, Professor Dr. Wolfgang Jäger, sieht die Freiburger Universität für den Wettbewerb zwischen den Hochschulen des Landes bestens gerüstet. Top-Positionen in verschiedenen bundesweiten Hochschulrankings spiegeln die hervorragenden Ergebnisse in Forschung und Lehre wider. Die Hochschule hat sich auf alle drei Förderlinien der Exzellenzinitiative vorbereitet. Sie wird Anträge stellen zu Graduiertenschulen, die den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern, zu projektbezogenen Exzellenzclustern als Forschungsschwerpunkte zwischen der Universität und außeruniversitären Einrichtungen und zur dritten Förderlinie mit dem Titel „Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau universitärer Spitzenforschung“.

Die Universität Freiburg wird mit mehreren Exzellenzclustern ins Rennen gehen. Die Hochschule stärkt damit die Grundlagenforschung vor allem in den Life Sciences. Sie verspricht sich von der Förderung, dass bereits vorhandene exzellente Professuren besser ausgestattet und andere ergänzt werden können durch zeitweilige Besetzungen mit internationalen Spitzenleuten. Erreicht werden kann so ein rascher Austausch innovativer Forschung auf höchstem Niveau. Mit einer stärkeren interdisziplinären Vernetzung geht der Abbau von Fakultätsgrenzen einher, der zudem den Austausch mit außeruniversitären Einrichtungen wie Max-Planck- oder Fraunhofer- Institute begünstigt. Die Universität erhofft sich davon zukünftige Innovationsfelder sowie neue Berufszweige. Mit dem Aufbau wissenschaftsfreundlicher Strukturen entsteht ein verbessertes Klima für Forschung und Lehre, der ureigensten Aufgabe der Hochschule.

Eine intensive Betreuung der Studierenden während des gesamten Studiums, in den Graduiertenkollegs bis hin zur exzellenten Ausbildung der Postdoktoranden garantieren qualifizierte Berufsabgänger, wie sie in der soeben veröffentlichten „Studierendensurvey Studie“ gefordert werden. Darüber hinaus verkürzen sich mit neuen Strukturen die Ausbildungszeiten. Die exzellente Ausbildung, die mit der Zeit aufgebaut wird, soll eine Art „Gütesiegel“ erhalten, das auf die Qualität des Studiums hinweist. Zufriedene Studenten, die nach dem Studium merken, dass sich die Ausbildung gelohnt hat, fühlen sich weiterhin der Universität verbunden und sind als Alumni die Förderer von morgen. Bessere Werbeträger für die ehemalige Alma mater sind kaum vorstellbar.

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