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Informatik der Universität Freiburg lädt ein zu “Embedded Systems Talks”

Forum und Workshops zu „Computern, die man nicht sieht“

Freiburg, 30.09.2005

Eingebettete Systeme – „Computer, die man nicht sieht“ – gelten als die Schlüsselanwendung der Informationstechnologie in den kommenden Jahren. Ihr Wachstumspotential und ihre Anwendungsvielfalt verbunden mit unzähligen, konzeptuellen und technischen Fragestellungen sind Herausforderung und Chance für Industrie und Forschung gleichermaßen. Nach Schätzungen kommt der durchschnittliche Europäer bereits heute mit circa 60 bis 100 eingebetteten Systemen täglich in Berührung. Das sind Systeme, bei denen die Informationsverarbeitung in eine Umgebung eingebunden ist und dort komplexe Regelungs-, Steuerungs- oder Datenverarbeitungsaufgaben übernimmt. Beispiele finden sich im Verkehrswesen, in der Mobilkommunikation und der Fertigungstechnik. Realisiert werden die Systeme durch die Integration von Prozessoren, Spezialhardware und Software.

Die Veranstalter – neben der Fakultät für Angewandte Wissenschaften der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg - sind das Mitarbeiter aus den Entwicklungsabteilungen der Unternehmen Endress+Hauser, Micronas GmbH und SICK AG – möchten auf dem Gebiet „Eingebetteter Systeme“ ein Forum für einen technisch-wissenschaftlichen Austausch von Wissenschaft und Industrie etablieren mit Konsolidierung des Wissens aus Forschung und Entwicklung, Ausblick auf zukünftige Trends und Anregung für eine engere Zusammenarbeit zwischen Industrie und Universität. Basis für eine fruchtbare Diskussion im Forum sind Vorträge namhafter Experten aus sechs Universitäten aus dem ganzen Bundesgebiet. Das Forum wird am
am 17.10.2005 um 10 Uhr eröffnet und dauert bis 19. Oktober 2005, jeweils von 9:00 bis 18:00 Uhr in der 11. Fakultät im Gebäude 101 auf dem Flugplatz, Georges-Koehler-Allee 51, 79110 Freiburg

Die Veranstaltung bietet teilnehmenden Studierenden eine berufsorientierte Weiterbildung in einem hochaktuellen Gebiet und ermöglicht Professoren und Mitarbeitern an der Universität den Einblick in industrierelevante Fragen und Probleme. Den Teilnehmern aus den Unternehmen werden andererseits neue Entwicklungen in der Forschung aufgezeigt.

Zur Vertiefung der Kontakte werden am 20. und 21. Oktober 2005 kostenfreie Workshops im Anschluss an die Vorträge angeboten, in denen ausgewählte Themen – unter anderem Robotik und Bluetooth – in einem kleineren Kreis von bis zu zwölf Teilnehmern interaktiv und intensiv bearbeitet werden.

Kontakt: Dipl.-Inf. Tobias Schubert
Lehrstuhl für Rechnerarchitektur
Tel. 0761 203 8153
E-Mail: Schubert@informatik.uni-freiburg.de
Weitere Informationen: http://festami.informatik.uni-freiburg.de

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