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Presseerklärung des Vorstandes des Universitätsklinikums Freiburg

Freiburg, 04.10.2005

Am 13. September 2005 hat Verdi die Tarifverhandlungen mit den vier Universitätsklinika Baden-Württembergs: Freiburg, Heidelberg Tübingen und Ulm abgebrochen. Da Verdi bei der Frage der Arbeitszeit keine Verhandlungsbereitschaft erkennen ließ, haben die vier Universitätsklinika kein erneutes Angebot vorgelegt. Der Klinikumsvorstand des Universitätsklinikums Freiburg hält den bisherigen Ablauf der Tarifverhandlungen für unbefriedigend und ist besorgt, dass eine Eskalation in der weiteren Auseinandersetzung sich kontraproduktiv auf die wirtschaftliche Situation des Freiburger Klinikums auswirken könnte. Auch stellen die nun angekündigten, massiven Streiks das Universitätsklinikum Freiburg vor die Herausforderung, die Patientenversorgung unter den erschwerten Bedingungen zu gewährleisten.

Der Klinikumsvorstand legt Wert darauf, der Öffentlichkeit mitzuteilen, dass es keinen Grund zur Sorge über die Qualität der medizinischen Versorgung gibt. Auch während der Streikzeit garantiert der Vorstand, dass alle Notfallpatienten versorgt und nicht aufschiebbare Maßnahmen in gewohnter Weise durchgeführt werden. Gleichzeitig bittet der Vorstand aber um Verständnis dafür, dass aus diesem aktuellen Anlass bei langfristig einbestellten Patienten die Ambulanztermine und die Wahleingriffe unter Umständen auf den nächstmöglichen Zeitpunkt verschoben werden müssen.

Für die Streikaktionen vom 5. bis 8.10.05 wurde eine Notdienstvereinbarung geschlossen

Der Vorstand des Universitätsklinikums Freiburg bedauert, dass die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi das Angebot, die Tarifverhandlungen vor Ort in Freiburg durchzuführen, bis heute nicht angenommen hat. Der Klinikumsvorstand strebt einen Haustarifvertrag an, der zwei grundsätzliche Forderungen erfüllen muss: Die Lebensfähigkeit des Freiburger Klinikums auf Dauer zu erhalten und die sozialen Belange der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter damit in Einklang zu bringen. Der Klinikumsvorstand ist allen Widrigkeiten zum Trotz zuversichtlich, dass dies gelingen wird.