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Katarakt-Operationen bei entzündlichen Erkrankungen des Augeninneren und Kreative Krankheitsbewältigung

Veranstaltung am 29. Oktober 2005 in der Augenklinik

Freiburg, 24.10.2005

Bei einer gemeinsamen Informationsveranstaltung der Augenklinik des Universitätsklinikums Freiburg und der Uveitis-Selbsthilfegruppe Südbaden informiert Oberarzt Dr. Thomas Neß, Leiter des Schwerpunktes Uveitis an der Augenklinik, über die Operation am grauen Star speziell bei Patienten mit entzündlichen Erkrankungen des Augeninneren (Uveitis). Ein weiterer Beitrag richtet sich allgemein an Menschen mit chronischen Erkrankungen: Die Heilpädagogin und Kunsttherapeutin Anna Hupe zeigt Wege der Kreativen Krankheitsbewältigung durch die Kunsttherapie auf.

Informationsveranstaltung in der Augenklinik

am Samstag, den 29. Oktober 2005, um 10:30 Uhr
im Seminarraum der Universitäts-Augenklinik
Killianstraße 5 in Freiburg

Die Veranstaltung ist öffentlich und richtet sich an alle Interessierten und Betroffenen.

Ebenso wie die Haare im Alter ergrauen – bei dem einen früher, bei dem anderen später – ist der graue Star eine Alterserscheinung, bei der sich die Augenlinse zunehmend trübt. Ein Schleier legt sich über das Augenlicht und führt mit dem langsamen Fortschreiten der Trübung zum Erblinden. Aber auch bei jüngeren Menschen kann es zum grauen Star kommen, als Nebenwirkung von Medikamenten oder als Folge von Verletzungen oder Entzündungen.

Die einzige Möglichkeit, den grauen Star zu behandeln, ist der Austausch der Augenlinse gegen eine Kunststofflinse. Dieser Routineeingriff wird in der Regel ambulant durchgeführt. Bereits am Tag nach der Operation ist das Sehvermögen deutlich klarer, nach drei bis sechs Wochen kann eine neue Brille angepasst werden.

Während früher die Einpflanzung einer künstlichen Linse bei Entzündungen nicht empfohlen wurde, kann heute bei den meisten Patienten mit chronischen Entzündungen des Augeninneren eine künstliche Linse erfolgreich eingesetzt werden. Der Verlauf der Operation muss bei diesen Patienten jedoch den besonderen Bedingungen angepasst werden. Darüber hinaus brauchen entzündete Augen eine deutlich längere Erholungsphase.

Anna Hupe zeigt Wege auf, wie es Patienten mit chronischen Erkrankungen gelingen kann, die Krankheit als etwas zum eigenen Leben Dazugehörendes zu akzeptieren und zu integrieren, statt ihr Leben durch die Krankheit und die damit verbundenen psychischen Belastungen bestimmen zu lassen. Die Kunsttherapie bietet Unterstützungsmöglichkeiten, um neue Bewältigungs- und Ausdrucksformen zu finden sowie Kraftquellen aufzudecken und zu entfalten, um die einer Krise innewohnenden Chancen zu entdecken und positiv gestalten zu können.






Kontakt:

Oberarzt Dr. Thomas Neß
Leiter des Schwerpunktes Uveitis
Augenklinik des Universitätsklinikums Freiburg
Tel. 270-4053
Fax 270-4045
eMail ness@aug.ukl.uni-freiburg.de

Uveitis-Selbsthilfegruppe Südbaden
Sonja Neumann
Tel. 07623 / 8250
Fax 07623 / 719219
eMail p.neumann@t-online.de