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Hochwassergefahren nehmen zu

Internationaler Kongress „Wald im Fluss – Management bewaldeter Hochwasserrückhalteräume“ in Kehl

Freiburg, 07.11.2005

Vom 17. – 19. November 2005 findet in der Stadthalle Kehl der Internationale Kongress „Wald im Fluss – Management bewaldeter Hochwasserrückhalteräume“ statt. Die Jahrhunderthochwässer an Rhein, Elbe und Oder in den vergangenen Jahren, aber auch das jüngste Hochwasser im Donaueinzugsgebiet im August dieses Jahres haben es deutlich gezeigt: Veränderungen der Landnutzung zusammen mit Klimawandel haben vielerorts zu einer Verschärfung von Hochwassergefahren geführt. Zum Schutz von Menschen und Wirtschaftsgütern vor derartigen Naturkatastrophen wird deshalb entlang von Flüssen nach Rückhalteräumen für solche Wassermassen gesucht. Auf Grund der meist hohen Besiedlungsdichte in unseren Flusstälern bieten sich oft nur land- und forstwirtschaftlich genutzte Gebiete als Retentionsräume an. Hierbei sind Interessenskonflikte zwischen Waldbesitzern und den verantwortlichen Planern und Betreibern von Hochwasserrückhalteflächen vorprogrammiert.

Der Kongress, der im Rahmen des EU-Forschungsprojektes FOWARA (Forested Water Retention Areas) durchgeführt wird, bietet eine Plattform für die unterschiedlichen Interessengruppen. Waldbesitzer, Waldbauer, Betreiber von Hochwasserrückhalteräumen, Planer, politische Entscheidungsträger und Wissenschaftler werden neueste Erkenntnisse austauschen, über Erfahrungen diskutieren und Wege für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource „Wald“ in Hochwasserrückhalteräumen aufzeigen. Aus unterschiedlichsten Blickwinkeln werden sowohl wissenschaftliche Aspekte, Fragen aus der waldbaulichen Praxis sowie Kooperationsmöglichkeiten zwischen Planern, Behörden und der Öffentlichkeit untersucht.

Die Pressekonferenz findet statt

am Donnerstag 17.11.2005 um 12.40 Uhr
im Konferenzraum der Stadthalle Kehl,
Großherzog-Friedrich-Str. 19, 77694 Kehl.

Podiumsteilnehmer sind Professor Dr. Heinz Rennenberg (Professur für Baumphysiologie, Universität Freiburg), Professor Dr. Michele Tremolieres (Centre d Ecologie Végétale et d Hydrologie, Universität Straßburg), Dr. Volker Spätz (NABU Institut für Landschaftsökologie und Naturschutz, Bühl) sowie Dr. Ulrike Pfarr (Regierungspräsidium Freiburg).

Beteiligte Partner des Kongresses sind Institutionen der Universität Freiburg (Institut für Forstbotanik und Baumphysiologie, Institut für Waldwachstum, Institut für Landespflege, Institut für Forst- und Umweltpolitik), das Regierungspräsidium Freiburg, das NABU-Institut für Landschaftsökologie und Naturschutz Bühl, sowie die Universitäten Straßburg und Metz aus Frankreich und die Forschungseinrichtung Alterra aus den Niederlanden.


Kontakt / Projektleitung:

Professor Dr. Heinz Rennenberg
Professur für Baumphysiologie
Georges-Köhler-Allee
Gebäude 053/054
79110 Freiburg
Tel. 0761/ 203 8300
www.fowara.org











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