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Festakt zur Stationsbenennung Schwester Benitia

Neu und wegweisend: Abteilung Hämatologie und Onkologie ehrt mit neuer Namensgebung Ordens- und Krankenschwester

Freiburg, 14.11.2005

Mit einem Festakt begeht die Abteilung Hämatologie und Onkologie des Universitätsklinikums Freiburg am 18. November 2005 die Umbenennung der Station Kaltenbach-Krönig auf den Namen: Schwester Benitia. Mit der neuen Namensgebung wird die einstige Station der Frauenklinik in die Abteilung Hämatologie und Onkologie überführt. Hier werden künftig Patienten mit soliden Tumoren behandelt und gepflegt.

Was auf den ersten Blick unspektakulär erscheinen mag, ist ein Paradigmenwechsel: Statt wie in der Vergangenheit üblich bei der Namensgebung von Stationen ausschließlich verdienter Medizin-Professoren zu gedenken, wird diese Ehrung nun einer Ordensschwester und Krankenschwester zuteil. Insgesamt 33 Jahre wirkte Schwester Benitia in der Pflege am Universitätsklinikum Freiburg.

Die im Jahr 1911 in Waldhausen/Bräunlingen geborene Anna Maria Friedrich trat 1936 dem Orden der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul bei, wo sie den Namen Schwester Benitia, die „Gesegnete“, erhielt. Die Ankunft der ersten Barmherzigen Schwestern in Freiburg liegt genau 160 Jahre zurück. Sie wählten Vinzenz von Paul, den „großen Heiligen der Nächstenliebe“, zu ihrem Patron. Schwester Benitia war zuletzt Generaloberin des Ordens.

Benitia war in der Tat ein Segen für das Klinikum, in dem sie zunächst als Krankenschwester, dann als Oberschwester und schließlich ab 1959 als Oberin die Aufsicht über das gesamte Pflegepersonal aller Stationen der Medizinischen Klinik inne. Als Vinzentinerin orientierte sie sich an einem Wort von Vinzenz von Paul: Geht nie mit den Kranken nachlässig um, sondern versorgt sie mit warmherziger Liebe, dient ihnen von Herzen, erkundigt euch genau über das, was sie nötig haben. Sprecht zu ihnen mit zartem Mitgefühl, versorgt sie ohne Hast.

Schwester Benitia steht für Menschlichkeit und Fürsorge in der Pflege kranker Menschen. Für das Universitätsklinikum symbolisiert sie neben der traditionellen Rolle der Ordensschwestern, die über lange Zeit selbstverständlich und fürsorglich ihren Dienst an den Kranken des Universitätsklinikums getan haben, aber auch das Engagement moderner Krankenschwestern und Pfleger.

Mit der Wahl dieses Namens will das Klinikum sowohl an die herausragende Bedeutung des Ordens erinnern, als auch das Engagement aller im Einsatz für die Patienten tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würdigen.

Feier zur Stationsbenennung Schwester Benitia

18. November 2005, 10.15 bis 12.00 Uhr
Großer Hörsaal der Medizinischen Klinik


Programm:

Begrüßung

Prof. Dr. Christoph Peters
Dekan der Medizinischen Fakultät

Prof. Dr. Dr. h.c. Matthias Brandis
Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Freiburg

Prof. Dr. Roland Mertelsmann
Ärztlicher Direktor der Abteilung Hämatologie und Onkologie

Bedeutung des Ordens für Freiburg und das Universitätsklinikum
Prof. Dr. Wolfgang Hug

„Liebe sei Tat“
Vinzenz von Paul
Unser Vinzentinischer Auftrag
Generaloberin Schwester Birgitta Stritt

Schwester Benitia – ein Portrait
cand. med. Claudia Weise

Die Pflege kranker Menschen – Tradition und Zukunft
Beate Buchstor
Pflegedirektorin des Universitätsklinikums Freiburg

Das Europäische Zentrum für Krebsmedizin:
Gemeinsam gegen Krebs
Prof. Dr. Roland Mertelsmann, PD Dr. Werner Digel
Abteilung Hämatologie und Onkologie

Verleihung des Benitia-Preises
Würdigung der Preisträger durch
Diplom-Pflegewirtin Monika Hasemann


Kontakt:

Professor Dr. Roland Mertelsmann
Ärztlicher Direktor der Abteilung Hämatologie und Onkologie
Universitätsklinikum Freiburg
Tel.: 0761 / 270-3406
eMail: roland.mertelsmann@uniklinik-freiburg.de