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Chronisches Venenleiden bis hin zum offenen Bein – dagegen kann man etwas tun

Informationsveranstaltung für Betroffene und Angehörige

Freiburg, 15.11.2005

In Deutschland leiden rund 2,5 Millionen Menschen an chronischen Wunden. Etwa 60 bis 80 Prozent dieser Wunden sind auf ein chronisches Venenleiden zurückzuführen. Chronische Wunden müssen nicht sein, denn durch moderne Wundversorgung und eine an den Ursachen orientierte Therapie können bei vielen Patienten die Schmerzen schnell gelindert und die Wunden geheilt werden.

Das Therapiespektrum ist breit: Neben einer für jeden Patienten individuell angepassten Kompressionstherapie werden Verfahren zur Venenverödung angewandt oder es wird chirurgisch behandelt. Aber selbst die modernsten Behandlungskonzepte versprechen nur dann Erfolg, wenn die Therapie im häuslichen Umfeld konsequent fortgeführt wird. „Jeder Betroffene hat es selbst in der Hand, seinen Leidensweg zu verkürzen“, so Dr. Hauke Schumann, der die Wundambulanz an der Universitäts-Hautklinik leitet.

In einem Patientenseminar vermittelt die Hautklinik Hilfe zur Selbsthilfe - damit jeder Patient mit chronischen Wunden in der Lage ist, möglichst viel zum Erfolg der eigenen Behandlung beizutragen. Das Seminar widmet sich den Ursachen chronischer Wunden am Bein, moderner Diagnosemöglichkeiten und stellt die aktuellen Therapieoptionen vor. Für Fragen zu diesem Thema steht Dr. Schumann zur Verfügung.

Die Universitäts-Hautklinik lädt alle Betroffenen und Interessierten ein zur
Informationsveranstaltung chronische Wunden
am Samstag, den 19.11.2005, um 10.30 Uhr
in den Seminarraum der Hautklinik.

Seit die Umbauarbeiten in der Hautklinik abgeschlossen sind, bietet die Klinik eine Schwerpunkt-Ambulanz für Venenleiden und chronische Wunden an. Allein im Jahr 2004 nahmen mehr als 1.500 Wundpatienten das Angebot der Wundambulanz an.

Kontakt:
Dr. Hauke Schumann
Leiter der Wundambulanz der Universitäts-Hautklinik
Tel.: 0761 / 270-6707
Fax.: 0761 / 270-6829
eMail: hauke.schumann@uniklinik-freiburg.de