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Exzellenzinitiative: Universität Freiburg erfolgreich

DFG und Wissenschaftsrat bewilligen Vollanträge für Freiburger Zukunftskonzept

Freiburg, 20.01.2006

Die Entscheidung in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Universitäten ist gefallen:
Die Albert-Ludwigs-Universität ist unter den wenigen Spitzenuni-versitäten, die sich mit ihrem Zukunftskonzept an der dritten Förderlinie dieser Exzellenzinitiative beteiligen können. Insgesamt hatten sich 27 Universitäten bundesweit, davon sieben aus Baden-Württemberg, an der Ausschreibung für die dritte Förderlinie als „Exzellenzuniversität“ beworben. Hier kam nur zum Zug, wer bereits in den ersten beiden Förderlinien erfolgreich war.

Der Erfolg in dieser „Königsdisziplin“ schafft nun in Freiburg die Voraussetzung, hoch qualifizierte Nachwuchswissenschaftler, international renommierte Forscher und Gastwissenschaftler nach Freiburg zu holen und die Freiburger Forschungsexzellenz weiter zu steigern. Mit internationalen Forschungskollegs, den „Institutes for Advanced Studies“, mit ausländischen und deutschen Spitzenforschern will Freiburg weltweit in die Spitzengruppe der internationalen Forschungsuniversitäten vordringen. Statt eines Alltags mit Hindernissen, ausgefüllt mit Anträgen für Drittmittel, Kommissionsarbeit und Verwaltung, sollen Forscher Freiräume für exzellente Forschung bekommen. Die Forschungskollegs beziehen sich auf die fünf Forschungsbereiche Literatur- und Sprachwissenschaften, Geschichtswissenschaften, Rechtswissen-schaften, Chemie und Materialforschung sowie Life Sciences und Medizin.

Voraussetzung für die dritte Förderlinie war, dass die Anträge der Universität in den Förderlinien eins und zwei zu Vollanträgen zugelassen werden. Die Gutachter haben auch hier die Universität Freiburg ausgezeichnet: Die Universität kann für zwei Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und ein Exzellenzcluster zur Förderung der Spitzenforschung Vollanträge stellen. Die endgültige Entscheidung über die Mittelbewilligung wird im Oktober 2006 erwartet. Ins Rennen gegangen war Freiburg mit den Antragsskizzen für sechs Graduiertenschulen und fünf Exzellencluster.


Erfolgreich waren die Graduiertenschulen „Molekulare Zellforschung in Biologie und Medizin“ und „Polymerwissenschaften und Mikrosystemtechnik“ sowie das Exzellenzcluster „Mikrosysteme und Funktionsmaterialien – integrierte bioinspirierte Systeme“.

Die Universität Freiburg hat die Entscheidung mit großer Freude aufgenommen. „Die Entscheidung der Gutachterkommission zeigt eindeutig, dass die Universität Freiburg mit ihrer exzellenten Forschung und Lehre für den Wettbewerb um den Titel einer Spitzenuniversität gut gerüstet ist“, sagt der Rektor der Universität, Professor Dr. Wolfgang Jäger.

Die Universität hat damit ihre in bundesweiten Rankings dokumentierte Spitzenposition unter Deutschlands Hochschulen erneut unter Beweis gestellt. Zuletzt hatte sich Freiburg auch für die Endrunde des bundesdeutschen Wettbewerbs „Stadt der Wissenschaften“ qualifiziert.

Mit der Auszeichnung in der „Exzellenzinitiative“ ist nun auch eine international beachtete Entscheidung zugunsten Freiburgs gefallen.

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