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Krummer Penis – was nun?

Was entspricht der Norm und wann sollte Mann etwas tun?

Freiburg, 23.03.2006

Es gibt kaum ein Organ, bei dem es mehr Normvarianten hinsichtlich der Größe, Dicke oder Biegung gibt als beim Penis. Nicht jeder Penis ist bei der Erektion kerzengerade. „Welche Abweichung entspricht noch der Norm?“ und „Welche Abweichung kann zu Problemen bei sexuellen Kontakten führen?“. Dies sind Fragen, die sich insbesondere jüngere Männer stellen und die Dr. Christian Leiber, Funktionsoberarzt der Abteilung Urologie, im Rahmen der Reihe „Urologie informiert!“ beantworten kann:

Krummer Penis – was nun?
am Mittwoch, den 29. März 2006, um 19.30 Uhr
im Großen Hörsaal der Chirurgie.

Manchmal handelt es sich nur um ein kosmetisches Problem, wenn der Penis nicht den Erwartungen entspricht. In der Regel machen erst Verkrümmungen von mehr als 30° Probleme beim Geschlechtsverkehr.

Penisverkrümmungen können angeboren oder erworben sein. Von der angeborenen Penisverkrümmung sind meist junge Männer betroffen. Die ungewollte seitliche Verbiegung bei der Erektion ergibt sich, wenn die Schwellkörper unterschiedlich lang sind.

Der erworbenen Penisverkrümmung liegt fast immer eine Induratio penis plastica (IPP) zugrunde. Bei dieser Erkrankung bildet sich vermehrt Bindegewebe unmittelbar unter der Schwellkörperaußenhülle. Durch diese „Vernarbung“ ist der Penis meistens nach oben gekrümmt. Da die genaue Entstehungsursache der IPP nicht bekannt ist, gibt es auch keine wirksame medikamentöse Therapie.

Ein stark verkrümmter Penis kann nur durch eine Operation begradigt werden. Dank moderner Operationsverfahren kann den meisten betroffenen Männern effektiv und ohne wesentliche Nebenwirkungen geholfen werden. Dr. Leiber spricht in seinem öffentlichen Vortrag für Laien die verschiedenen Krankheitsbilder, ihre möglichen Ursachen und die zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten an.

Kontakt:
Dr. Christian Leiber
Universitätsklinikum Freiburg, Abteilung Urologie
Tel. 0761 / 270-2401
Fax 0761 / 270-2878
E-Mail: christian.leiber@uniklinik-freiburg.de