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Effiziente Diagnostik und Therapie bei akuten chirurgischen Erkrankungen

Einladung zum 38. Freiburger Chirurgengespräch 7. und 8. April 2006 im großen Hörsaal der Chirurgischen Universitätsklinik

Freiburg, 06.04.2006

Akute chirurgische Erkrankungen nehmen in der täglichen Praxis von Hausärzten und Chirurgen gleichermaßen einen großen Raum ein. Akute chirurgische Erkrankungen stehen daher im Mittelpunkt des diesjährigen Freiburger Chirurgengespräches, einer periodischen Fortbildungsveranstaltung mit Tradition, die sich sowohl an praktisch tätige Chirurgen und Chirurgen in der Ausbildung wendet, als auch an die niedergelassenen Ärzte in Freiburg und den umgebenden Landkreisen.

Bei dem zweitägigen Kongress werden vier Themenblöcke behandelt: Kniegelenk, akute Proktologie, akutes Abdomen und akuter Rückenschmerz. Die gewählten Themen haben nicht nur für den Chirurgen Bedeutung, sondern auch für die Hausärzte, die als Erste mit den Beschwerden der Patienten konfrontiert werden. Durch eine gezielte Anamnese und die körperliche Untersuchung des Patienten ist der Hausarzt heute in der Lage, über die Notwendigkeit einer operativen Therapie zu entscheiden.

Die Erkrankungen verlangen eine differenzierte Untersuchungstechnik und Interpretation der Befunde, um das Krankheitsbild zu erschließen. Die Unterfinanzierung des Gesundheitswesens zwingt jedoch zu Konzentrationsprozessen, Rationalisierungen und effizienter Gestaltung des medizinischen Betriebes. Wirtschaftliche Faktoren fließen so in den Behandlungsablauf mit ein. Neue diagnostische Verfahren, wie die Computertomographie und die Magnetresonanztherapie, können nicht mehr in jeder Klinik vorgehalten werden, obwohl ihr zielgerichteter Einsatz unnötige Operationen ersparen kann.

Die Themenblöcke Kniegelenk und Rückenschmerz wurden sowohl vor dem Hintergrund des Zusammenwachsens der Fachgebiete Unfallchirurgie und Orthopädie, als auch aufgrund ihrer Aktualität und Bedeutung für Hausärzte und niedergelassene Chirurgen und Orthopäden ausgewählt. Denn gerade dieser Bereich erfordert eine umfassende Anamnese und eine eingehende Untersuchung, damit sich eine zielführende Therapie anschließen kann.

Ein besonderes Augenmerk richtet die Tagung auf moderne Therapieverfahren, die nicht nur für den Kliniker sondern auch für die niedergelassenen Ärzte interessant und aktuell sind, wie die moderne Knorpelchirurgie, moderne Endoprothetikverfahren, der operative Bandscheibenersatz und die Kyphoplastie.

Programm


Kontakt:

Prof. Dr. med. Norbert Südkamp
Geschäftsführender Direktor des
Departement Orthopädie und Traumatologie
Universitätsklinikum Freiburg
Tel. 0761 / 270-2815
E-Mail suedkamp@chir.ukl.uni-freiburg.de

Prof. Dr. J. Waninger
Chefarzt der Chirurgischen Abteilung des
Kreiskrankenhauses Lörrach
Tel. 07621/416-8259