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Borreliose und FSME

Interdisziplinäres Symposium für Mediziner aller Fachrichtungen

Freiburg, 02.05.2006

Nicht alles was aus der Natur kommt, freut den Menschen. Dazu gehören auch die Zecken, die sich im Gestrüpp aufhalten und darauf warten, sich auf einem Wirt niederlassen zu können um dort eine Blutmahlzeit einzunehmen. Zecken sind Parasiten, die sich vom Blut eines Wirtes ernähren und sie sind besonders deshalb unbeliebt, weil sie gefährliche Infektionen übertragen können.

Zecken können sowohl Viren als auch Bakterien übertragen, die sie bei einer früheren Mahlzeit mit dem Blut eines anderen Wirtes aufgenommen haben: FSME-Viren lösen die Frühsommer-Meningo-Encephalitis aus, das Bakterium Borrelia burgdorferi die Borreliose. Beide Erreger verursachen entzündliche neurologische Erkrankungen.

Die Neurologische Universitätsklinik Freiburg lädt alle interessierten Mediziner zu einem interdisziplinären Symposium ein, bei dem aktuelle Aspekte zu Klinik, Diagnostik, Therapie und Prävention der FSME und der Lyme-Borreliose vorgestellt werden:

Interdisziplinäres Symposium Borreliose und FSME

am Samstag, den 6. Mai 2006, von 8:30 bis 13:00 Uhr
im Neurozentrum am Universitätsklinikum Freiburg
Breisacher Straße 64 in Freiburg

Im Jahr 2005 wurden dem Robert-Koch-Institut mehr als 400 FSME-Fälle aus Deutschland gemeldet. Damit hat die Infektionsrate im Vergleich zu den Vorjahren um über 50 Prozent zugenommen. Freiburg und die Umgebung zählen zu den FSME-Hochrisikogebieten. Die Lyme-Boreliose gehört mit geschätzten 60.000 bis 100.000 Fällen pro Jahr zu den häufigsten Infektionskrankheiten in Deutschland.

Die Veranstaltung wird mit vier Fortbildungspunkten der Landesärztekammer honoriert.

Kontakt:

Prof. Dr. Sebastian Rauer
Universitätsklinikum Freiburg, Abteilung Neurophysiologie
Tel. 0761 / 270-5308
Email sebastian.rauer@uniklinik-freiburg.de