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Was heißt es, über Schmerzen zu reden?

Die Sprachwissenschaftlerin Prof. Dr. Elisabeth Gülich referiert über Sprache und Schmerz

Freiburg, 03.07.2006

Schmerzen zu erleiden, wird von den meisten Menschen als „unbeschreiblich“ wahrgenommen. Tatsächlich aber ist es von entscheidender Bedeutung, wie versucht wird, diese Schmerzen in Worte zu fassen, wenn jemand danach fragt. Ob jemand die Schmerzen als brennend, bohrend, klopfend oder reißend beschreibt, kann für die richtige Diagnose der verursachenden Krankheit von großer Wichtigkeit sein. Kein Wunder also, dass nicht nur die medizinische Forschung sich mit dem Phänomen Schmerz auseinandersetzt, sondern zunehmend auch andere Disziplinen.

Wie fruchtbar es sein kann, auf der Suche nach dem Schmerz, den Patienten sehr genau zuzuhören, wird der Vortrag der Bielefelder Sprachwissenschaftlerin Prof. Dr. Elisabeth Gülich „Krankengeschichte und Krankheitsgeschichten: Zur narrativen (Re)Konstruktion von Schmerzerfahrungen am

Donnerstag, den 13.07.06, um 18.00 Uhr in der Aula
der Universität (KG I), Werthmannplatz

deutlich machen. Zeigt sich doch, wie wichtig das Sprechen über den Schmerz ist, wenn der Mensch versucht, ihn zu bewältigen.




Kontakt:
Gregor Wünsche
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Deutsches Seminar I
79085 Freiburg
Tel: 0761/2039468
E-Mail: gregor.wuensche@germanistik.uni-freiburg.de

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