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Haschisch im Visier der Wissenschaft

Kann Cannabis der Gesundheit nützen und was macht die Droge aus dem Gehirn?

Freiburg, 12.07.2006

Im Juli 2006 treffen sich in Freiburg Teilnehmer eines von der EU geförderten Konsortiums zur Entwicklung eines Phytotherapeutikums aus Cannabis zur Behandlung von Migräne und Rheuma, zwei Erkrankungen, die durch ihr häufiges Auftreten einen enormen ökonomischen Einfluss auf die europäische Wirtschaft haben. Die Freiburger Universitätsklinik ist mit einem Projekt der Arbeitsgruppe des Freiburger Projektleiters Dr. Bernd Fiebich, Leiter des Neurochemischen Labors der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikums der Albert-Ludwigs-Universität, an dem EU-Vorhaben beteiligt. Im Rahmen der Tagung lädt das Universitätsklinikum zu einer Informationsveranstaltung am

Mittwoch, den 19.07.2006, 19.30 Uhr, Hörsaal Zoologie, Hauptsraße 1, Institut für Biologie (1. Stock)

ein. Neben der Vorstellung des EU-Projektes referiert Dr. Bernd L. Fiebich, Mitinitiator des EU Projektes „Cannabis“ und Experte in der wissenschaftlichen Erforschung von Heilpflanzen und Naturprodukten, über die „Medizinische Anwendung von Cannabisprodukten“. Astrid Fiebich, Heilpraktikerin mit Schwerpunkt Phytotherapie, Heilpflanzenexpertin beim SWR-Fernsehen, spricht über „Cannabis als traditionelles Heilmittel“. Privatdozent Dr. Ludger Tebartz van Elst, Oberarzt in der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychosomatik, gibt in seinem Vortrag „Lucy in the Sky…or in Hell?“ einen Einblick in die Wirkung, die Cannabis auf das Gehirn hat, welche Gehirnareale betroffen sind und warum der eine psychotisch reagiert und der andere nicht.

Zusätzlich gehen die Experten auf die Gefahren von Cannabis ein, hervorgerufen vor allem durch den Konsum bei Minderjährigen sowie durch einen immer höheren Gehalt an psychoaktiven Inhaltsstoffen.

Kontakt:
Dr. Bernd Fiebich
Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychosomatik
Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie
Tel. 0761 270 6898/6501
E-Mail: bernd.fiebich@uniklinik-freiburg.de

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