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Universität Freiburg startet neues Open

Prorektor Schneider: „Offene Systemarchitekturen und offene Standards sind die Grundlage für zukunftssichere Kommunikation“

Freiburg, 30.05.2007

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg bricht zum 550-jährigen Bestehen mit Siemens Enterprise Communications ins Unified-Communications-Zeitalter auf. Ab sofort können Mitarbeiter der Universität von einer konsequent auf offenen Standards basierenden Lösung profitieren, die auch die Übertragung von Telefongesprächen und Videodaten über drahtlose lokale Netze (WLAN) erlaubt. Außerdem kommen die kürzlich für ihr hervorragendes Design ausgezeichneten OpenStage-Telefone zum Einsatz.

„Wir haben uns für Siemens entschieden, weil deren Lösung konsequent auf offenen Standards basiert. Uns hat überzeugt, dass Siemens in der Lage war, mit HiPath 8000 ein System zu präsentieren, bei dem das SIP-Protokoll nicht durch proprietäre Abweichungen verfälscht ist“, so Prof. Dr. Gerhard Schneider, Prorektor für Wissenstransfer und Kommunikationstechnologien und zugleich Direktor des Rechenzentrums der Universität. „Mit der offenen Lösung gewährleisten wir unseren hohen Qualitätsanspruch bei Forschung und Lehre auch in der Kommunikation und bleiben technisch stets up-to-date. Außerdem sind wir für zukünftiges Wachstum und die Integration der Telefonie über internationale Forschungsnetze bestens gerüstet.“

Die Universität Freiburg misst dem Einsatz neuer Technologien und der Neuen Medien eine herausragende und strategische Bedeutung zu. Um die Angebote für die Universitätskommunikation von morgen zu schaffen, hat auch der Ausbau des universitären Datennetzes höchste Priorität. Im Zuge dessen lag es nahe, auch die internen Telefongespräche über das neue Datennetz abzuwickeln und herkömmliche, leitungsvermittelte Telefoninfrastruktur auf Voice over IP umzustellen. Für die IT-Abteilung bedeutet die Konvergenz von Sprache und Daten, dass nur noch ein Netz betrieben werden muss und dieses zentral gewartet und administriert
werden kann. Konsequenterweise hat die Universität deshalb Telekommunikations- und Netzwerkabteilung im Rechenzentrum zusammengeführt. Die Telefonate lassen sich von hier aus genauso einfach administrieren wie der restliche Datenverkehr und die die neuen IP-Telefone genauso einfach konfigurieren und verwalten wie PCs.

Dank des konsequenten Einsatzes des SIP-Protokolls und anderer offener Standards wird die neue Open Communications-Architektur der Universität auch künftigen Anforderungen gerecht. So sind etwa eine Integration in die vorhandenen drahtlose Netze und damit die Kommunikation über WLAN statt über teueren Mobilfunk bereits testweise realisiert. Das Telefonieren über WLAN (VoWLAN) soll die veraltete Personensprecheinrichtung, besser bekannt unter der Bezeichnung „Piepser“, ablösen. Auch die Einführung neuer multimedialer Kommunikations- und Kollaborationsanwendungen ist ohne großen Aufwand möglich.

Von zusätzlichem Reiz für die Universität ist die Unified-Messaging-Lösung HiPath Xpressions 5.0, die sämtliche Kommunikationskanäle (Fax, E-Mail und Sprachnachrichten) in einer einzigen Multimedia-Mailbox bündelt. Mitarbeiter können so mehrere Kommunikationskanäle auf einer Plattform bündeln und dort komfortabel weltweit abrufen und managen.

 

Kontakt:
Professor Dr. Gerhard Schneider
Prorektor für Wissenstransfer und Kommunikationstechnik
Direktor des Universitäts-Rechenzentrum
Tel.: 0761/203-4626
Mail: gerhard.schneider@rz.uni-freiburg.de

 

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