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Forum Religion

Wissenschaftler im Dialog

Freiburg, 11.06.2007

In Verfassungsgesellschaften, die auf rechtstaatlichen Prinzipien basieren und sich an die Egalität und Freiheit aller binden, findet die gelebte Religion ausschließlich an den Freiheitsgrenzen von anderen Menschen und damit an den Prinzipien dieser Gesellschaften selbst ihre Grenzen. Durch diese, vom Staat zu betreibende Verpflichtung aller Bürger wird zwar die Frage reguliert, ob eine Religion rechtsstaatskonform ist. Auch ist hierdurch die Möglichkeit geboten, der öffentlichen Ausübung einer religiösen Überzeugung eine Schranke aufzurichten. Nicht aber ist damit umgekehrt die Frage beantwortet, ob überhaupt und wodurch die gelebten Religionen einen substantiellen Beitrag zur ethischen und kulturellen Selbstverständigung solcher Gesellschaften bieten. Stellt man solche Fragen im Kontext der westeuropäischen Zivilisationen, dann muss auch die Gotteskrise mit in den Blick genommen werden, die wiederum wesentlich mit Erfahrungen seines Vermissens zu tun hat.

In diese Debatte will das Forum eingreifen. Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachrichtungen werden am

12. Juni 2007, 15 bis 21:30 Uhr in der

Aula im Kollegiengebäude I

zunächst Perspektiven auf das Phänomen Religion in der Gegenwart einbringen und diese anschließend in einer gemeinsamen Podiumsdiskussion erörtern.

Kontakt:

Prof. Dr. Magnus Striet

Tel.: 0761/203-2078

Fax: 0761/203-2080

E-Mail: Magnus.Striet@theol.uni-freiburg.de
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