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H wie Husserl

Buchstabenbanner am KG II der Albert-Ludwigs-Universität

Freiburg, 12.10.2007

Im Rahmen des Jahres der Geisteswissenschaften 2007 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag thematische Städtepartnerschaften kreiert. Als bundesweiten Schwerpunkt in der Philosophie wählten BMBF und Städtetag das Thema „Pfade der Phänomenologie“, verbunden mit Buchstabenbannern in den Partnerstädten.

An der Albert-Ludwigs-Universität wurde heute ein Buchstabenbanner mit dem Buchstaben „H wie Husserl“ am Kollegiengebäude II zur Bertoldstrasse hin aufgehängt. Der Buchstabe wurde gewählt, da er die Bedeutung des Begründers der Phänomenologie für Universität und Stadt Freiburg bekundet. Des Weiteren ist auf dem Banner ein Text aufgedruckt, der mit Blick auf das Motto „Pfade der Phänomenologie“ die Freiburger Tradition aufgreift. Der Pfad führt von Meßkirch (Heidegger) über Freiburg (Husserl) und Speyer (Edith Stein).

Der Text des Banners lautet:

„Ich muß Klarheit gewinnen, ich kann sonst nicht leben.“

Husserls Phänomenologie ist philosophische Analyse des Bewusstseins. Sie untersucht den Aufbau der in den Bewusstseinserlebnissen des Subjekts gegebenen Welt. Damit analysiert Phänomenologie das ganze Spektrum menschlicher Erfahrung. Phänomenologie ist eine Arbeitsphilosophie. Als Denk- und Lebensform lädt sie zur Weiterentwicklung ein. Die von Husserl ausgehenden Wege sind vielstimmig und pluralistisch. Neben Husserl haben Martin Heidegger und Eugen Fink maßgeblich das Profil der Freiburger Phänomenologie geprägt.

Das Banner wurde zur internationalen Tagung „Heidegger und Husserl“, die vom 12. – 14. Oktober 2007 als Beitrag der Philosophischen Fakultät zum Universitätsjubiläum stattfindet, durch den Prorektor für Angelegenheiten der Studierenden und des Studiums der Albert-Ludwigs-Universität, Professor Dr. Karl-Reinhard Volz, den Kulturbürgermeister der Stadt Freiburg, Ulrich von Kirchbach, sowie den Direktor des Husserl Archivs, Professor Dr. Hans-Helmuth Gander, der Öffentlichkeit präsentiert.

Das Banner bleibt für sechs Wochen hängen.

Die Aktion koordiniert das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe, das gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Freiburg und Professor Gander, Husserl Archiv, die Aktivitäten für den Standort Freiburg plante und umsetzte.

Kontakt:

Professor Dr. Hans-Helmuth Gander

Philosophisches Seminar / Husserl-Archiv
Platz der Universität 3
79085 Freiburg
Tel.: 0761-203-2427

E-Mail: husserlarchiv@philosophie.uni-freiburg.de
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