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Grundlage für eine neue Therapie bei Prostatakarzinom

Ergebnisse aus Freiburg werden in Nature Cell Biology publiziert

Freiburg, 13.12.2007

Das Prostatakarzinom ist der beim Mann am häufigsten vorkommende Tumor. Obwohl die Methoden zur Erkennung und Therapie immer besser werden, stellt Prostatakrebs immer noch die zweithäufigste Tumor-Todesursache bei Männern dar.

Neue Forschungsergebnisse verschiedener Wissenschaftler um Professor Dr. Roland Schüle, Zentrale Klinische Forschung des Universitätsklinikums Freiburg, könnten nun die Grundlage für eine neue Therapie sein. Die Ergebnisse von Arbeitsgruppen aus Freiburg und Bonn zeigen weltweit zum ersten Mal, dass das Enzym PRK1 die Aktivität des Zellwachstums von Prostatatumoren verhindert. Das Enzym PRK1 übt dabei eine Wächterfunktion aus, indem es die Aktivität weiterer erbgutregulierender Proteine kontrolliert. Eine Blockierung des Enzyms PRK1, beispielsweise durch chemische Substanzen, verhindert das Zellwachstum von Prostatatumorzellen. Das von den Arbeitsgruppen identifizierte neue Wirkprinzip könnte von großem, therapeutischem Nutzen und Grundlage für die Identifikation von Tumorhemmstoffen sein.

Der Artikel, der in der Januar 2008 Ausgabe von Nature Cell Biology erscheint, ist bereits im Internet abrufbar: http://www.nature.com/ncb/journal/vaop/ncurrent/full/ncb1668.html

Kontakt:

Prof. Dr. Roland Schüle

Universitäts-Frauenklinik

Zentrale Klinische Forschung

Tel. 0761/ 270- 6310

E-Mail: roland.schuele@uniklinik-freiburg.de

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