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13 neue Plätze für die Betreuung von Kleinkindern von Mitarbeitern von Klinikum und Medizinischer Fakultät

Mischfinanzierung durch Ministerium, Arbeitgeber und Eltern

Freiburg, 21.02.2008

Die Medizinische Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität und das Universitätsklinikum Freiburg haben sich erfolgreich um Fördermittel des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst für die „Kinderbetreuung für das wissenschaftliche Personal an den Hochschulen Baden-Württembergs“ beworben. Damit können nun für insgesamt 13 Kinder von Mitarbeitern dieser universitären Einrichtungen neue Betreuungsplätze geschaffen werden. Das Konzept des Ministeriums geht auf: Das Angebot innovativer Kinderbetreuungskonzepte der Hochschulen, vorrangig für Kleinkinder im Alter von bis zu drei Jahren, wird ausgebaut.

Dies ermöglicht hervorragend ausgebildeten Mitarbeitern, Beruf und Familie optimal miteinander zu vereinbaren, auch nach der Geburt von Kindern zügig wieder an den Arbeitsplatz zurückzukehren und den Nachwuchs dennoch sehr gut versorgt zu wissen.

Auch die Arbeitgeber sind bei diesem Konzept gefordert, denn die Übernahme vom einem Drittel der Kosten durch die Hochschule ist Voraussetzung für eine Förderung seitens des Ministeriums: Bei der  Mischfinanzierung beteiligen sich Eltern und Hochschule jeweils mit einem Eigenbetrag in Höhe eines Drittels der Kosten für einen Betreuungsplatz, das letzte Drittel stammt aus dem Programm des Ministeriums.

Das Programm des Ministeriums ist auf die besonderen Arbeitsbedingungen des wissenschaftlichen Hochschulpersonals zugeschnitten. Denn hier sollen speziell innovative Betreuungskonzepte gefördert werden, die den Gegebenheiten des wissenschaftlichen Personals - in der Regel kein fest abgesteckter 8-Stunden-Tag - entgegenkommen. Auch nichtwissenschaftliche Mitarbeiter mit vergleichbaren Arbeitsbedingungen können in den Genuss der Förderung kommen.

Das Universitätsklinikum Freiburg und die Medizinische Fakultät haben gemeinsam Verträge mit zwei bestehenden externen Einrichtungen geschlossen, die für die Betreuung von insgesamt 13 Kleinkindern im Alter von eins bis drei, neue Belegplätze schaffen: Sechs Plätze im anerkannten Träger der freien Jugendhilfe „Concept maternel“ und sieben Plätze bei der Krabbelgruppe „Junikäfer“.

Die beiden Einrichtungen erfüllen in vielerlei Beziehung die Ansprüche der Hochschule: Die räumliche Nähe zur Medizinischen Fakultät und dem Universitätsklinikum, die besonderen Öffnungszeiten (von 7 bis 18 Uhr) ohne Ferienschließzeiten, aber auch die Grundvoraussetzung hochwertiger und innovativer pädagogischer Betreuungskonzepte und Angebote. „Wir freuen uns sehr, dass wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres Klinikums Belegplätze in diesen hervorragenden Einrichtungen anbieten können. So kommen wir der Vereinbarkeit von Familie und Beruf einen Schritt näher“,  so Karin Ochsenfarth. Die Abteilungsleiterin im Geschäftsbereich Immobilienmanagement des Klinikums setzt sich dafür ein, das Angebot an Betreuungsplätzen kontinuierlich zu vergrößern und dem Bedarf anzupassen „damit berufstätige Eltern eine Betreuungssituation wählen können, die ihren individuellen Bedürfnissen entspricht.“

Die Förderung des Ministeriums ist zunächst für drei Jahre zugesichert. Nach einer anschließenden Evaluation wird über eine weitere Förderung entschieden. Das Programm, das eine Förderung in Höhe von rund 50.000 Euro pro Jahr vorsieht, ist zunächst für fünf Jahre ausgelegt.

Kontakt:

Karin Ochsenfarth

Universitätsklinikum Freiburg,

Leiterin der Abteilung G 3.2: Gebäudedienstleistungen

Tel.: 0761/270- 2166

Fax: 0761/270- 2040

E-Mail: karin.ochsenfarth@uniklinik-freiburg.de