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Ambulante Rehabilitation für ältere Menschen

Vertrag zwischen dem Zentrum für Geriatrie und Gerontologie Freiburg und der AOK geschlossen

Freiburg, 02.05.2008

Die ambulante geriatrische Rehabilitation kann ab sofort als Regelleistung angeboten werden. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten nun das Zentrum für Geriatrie und Gerontologie in Freiburg (ZGGF) und die AOK Baden-Württemberg.

Ein leichter Schlaganfall, Diabetes mellitus und dazu Probleme mit der Hüfte. Viele ältere Menschen haben gleich eine ganze Reihe von Erkrankungen, die zusammengenommen ihren Alltag stark einschränken. Genau solchen Patienten wird in der Ambulanten Geriatrischen Rehabilitation des Zentrums für Geriatrie und Gerontologie Freiburg geholfen. Bei der Ambulanten Geriatrischen Rehabilitation (AGR) handelt es sich um ein therapeutisches Angebot für zu Hause lebende geriatrische Patienten, beispielsweise im Anschluss an eine stationäre Behandlung. „Unser Ziel ist es, durch ein multiprofessionelles Angebot den Patienten dabei zu helfen, ihre Einschränkungen zu überwinden“, erklärt Professor Dr. Michael Hüll, Ärztlicher Leiter des ZGGF. In der Regel kommen die Patienten sechs Wochen lang in die ambulante Therapieeinrichtung und erhalten ein Angebot, das ihnen ermöglicht, sich wieder richtig zu bewegen, Sprech- und Schluckstörungen zu überwinden und vor allem sich weiterhin selbst zu versorgen. „Älteren Menschen fällt es besonders schwer, das eigene Bett gegen ein Klinikbett zu tauschen“, so Petra Spitzmüller, stellvertretende Geschäftsführerin der AOK Südlicher Oberrhein. „Der Patient braucht seinen Koffer nicht zu packen – er kann das ambulante Angebot nutzen und geht anschließend wieder nach Hause in die gewohnte Umgebung zurück“. Eine besondere Serviceleistung ist, dass die Mitarbeiter des ZGGF auch Hausbesuche machen, um zusammen mit dem Patienten die Wohnung auf dessen Bedürfnisse hin zu verbessern.

Der Vertragsabschluß mit der AOK steht in Linie mit dem jahrelangen Engagement der Krankenkasse im geriatrischen Bereich. So unterstützt die AOK als bislang einzige Kasse die Diagnose und Behandlung ihrer Mitglieder mit Gedächtnisstörungen in der Memory-Ambulanz des Zentrums für Geriatrie. Dabei geht es darum, den Patienten mit Demenzerkrankungen mit hochwertiger ambulanter Versorgung unter Einbeziehung der Angehörigen das Leben in gewohnter Umgebung möglichst lange zu ermöglichen. Stationäre Aufenthalte sollen vermieden und stationäre Pflege verzögert werden.




 

Kontakt:

Prof. Dr. Michael Hüll
Zentrum für Geriatrie und Gerontologie Freiburg

Tel.: 0761/ 270- 7070

E-Mail: michael.huell@uniklinik-freiburg.de

 


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