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Universität Freiburg erfolgreich beim „Professorinnen-Programm“

BMBF und Land fördern drei Professorinnen-Stellen

Freiburg, 16.10.2008

Die Universität Freiburg war beim „Professorinnen-Programm“ zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen erfolgreich. Das BMBF und das Land Baden-Württemberg zeichneten das Gleichstellungskonzept der Universität Freiburg aus und sagten zu, drei Professorinnenstellen der Freiburger Uni mit je 150.000 Euro für fünf Jahre zu fördern. Die Fördersumme für die Berufungen steht zur Verfügung, wenn die Stellen mit Professorinnen besetzt sind.

Bund und Länder initiierten dieses Programm, um den Frauenanteil an wissenschaftlichen Spitzenpositionen zu steigern. Die Anzahl von Professorinnen an Hochschulen soll erhöht und weibliche wissenschaftliche Nachwuchskräfte in Fächern, in denen Frauen wenig vertreten sind, unterstützt werden.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Länder unterstützen mit 150 Millionen Euro 79 deutsche Hochschulen, die sich erfolgreich um das „Professorinnen-Programm“ beworben haben. Gefördert werden Erstberufungen von Frauen auf unbefristete W 2- und W 3-Professuren. Damit sollen bis zu 140 Stellen für Spitzenwissenschaftlerinnen geschaffen werden. Aus Baden-Württemberg bewarben sich 19 Hochschulen, aber nur sieben waren erfolgreich. Anhand der eingereichten Gleichstellungskonzepte entschied ein Expertengremium des Bundes, welche Hochschulen sich für das Förderprogramm eignen. BMBF und Land fördern maximal drei Stellen je Hochschule.

Das Ausschreibungsverfahren der Freiburger Universität für die Professorinnenstellen läuft zurzeit. Die Professuren für Kognitionswissenschaft mit neuer Teildenomination Gender Studies, für Forstliche Nutzung und für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft sollen im Rahmen des „Professorinnen-Programms“ besetzt werden. Dabei handelt es sich um vorgezogene Berufungen, bei denen die neu berufene Person eine Zeit lang parallel zu der bis zu fünf Jahre vor dem Ruhestand stehenden Professorin beziehungsweise Professor arbeitet. Die Mittel dienen der Ausstattung und der Besoldung der neu berufenen Professorin.


Kontakt:

Dr. Uwe Tonndorf

Akademische Strukturangelegenheiten, Struktur- und
Entwicklungsplanung der Universität Freiburg

Tel.: 0761/203-9696

E-Mail: tonndorf@verwaltung.uni-freiburg.de

 

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