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Auf gleicher Augenhöhe mit dem Reich der Mitte

Erfolgreiche Geschäftskontakte - dank nahezu unbekannten chinesischen Denkhorizonten: Supraplanung und Strategeme

Freiburg, 21.10.2008


Exklusives Pressemittagessen mit dem Sinologen Professor Harro von Senger
und
Max U. Zellweger, Managing Partner bei Pacific Consult AG,

anlässlich der ersten westlichen Tagung über chinesische Supraplanung und Strategeme


Samstag, 15. November 2008
12.00 bis 14.00 Uhr
Konzerthaus Freiburg



Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

„Insgesamt wird die Bedeutung der asiatischen Wirtschaft weiter zunehmen. Amerika hat seine Ökonomie nicht gut gemanagt, Asien wächst hingegen rasant. Es gibt einen Wandel, eine Verlagerung der Wirtschaftsmacht.“ Das sagte unlängst der Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stieglitz angesichts der US-Finanzkrise.

Während sich die USA und Europa derzeit mit gewaltigen Wirtschaftsproblemen auseinanderzusetzen haben, feiert die Volksrepublik China  „30 Jahre Reform und Öffnung“. Mit welchen Managementmethoden und Planungstheorien hat das Reich der Mitte eine solch langfristige Politik aufrecht erhalten können? Wie steht es um die zwei Hundertjahresziele, welche die Volksrepublik China derzeit verfolgt? Warum ist die Volksrepublik China von der westlichen Finanzkrise nicht so stark betroffen?

Auf derartige Fragen  versucht die Tagung über chinesische Supraplanung und Strategeme Antworten zu geben. Die Kunst der List, in China seit Jahrhunderten gepflegt und bewundert, ist für Europäer ein Buch mit sieben Siegeln. In der Volksrepublik China sind Supraplanung und Strategeme seit Jahrtausenden im Denken und Planen von Führungskräften verankert. Wer hierzulande nichts davon weiß, hat im Umgang mit chinesischen Partnern - ob als Geschäftsmann, als Manager, als Unternehmer, als Politiker, kurz als Zeitgenosse - einen erheblichen Wettbewerbsnachteil.

Tatsache ist, dass im Westen diese chinesischen Denkhorizonte nahezu unbekannt sind. Die chinesische Listsensibilität wird meist als Kuriosum belächelt, allenfalls neugierig beschnuppert, aber kaum ernst genommen und in ihrer Tragweite erkannt. Westliche Korrespondenten beschweigen in aller Regel diese Aspekte chinesischen Planens und Handelns in ihrer Berichterstattung aus der Volksrepublik China. Kenntnisse über dieses Gedankengut öffnen die Augen über unbekannte Eigenheiten des chinesischen Konkurrenzverhaltens und machen fit für den weltumspannenden wirtschaftlichen Wettbewerb im 21. Jahrhundert.

Während des Pressemittagessens im Rahmen der ersten  westlichen Tagung über chinesische Supraplanung und Strategeme haben Sie die Gelegenheit, mit einem der ausgewiesensten China-Spezialisten Deutschlands – Professor Harro von Senger – sowie Max U. Zellweger über Supraplanung, Strategeme und angrenzende Fragen zu diskutieren.

Themen sind: Westliches versus chinesisches Wirtschaftsdenken - Chinesische Denkensweisen jenseits von kurzfristiger Taktik und langfristiger Strategie - Mit Strategemkompetenz zum Erfolg - Praktische Anwendungsmöglichkeiten der Supraplanung und der Strategeme für die westliche Wirtschaft.

Interessierte Journalistinnen und Journalisten haben auch die Möglichkeit, kostenlos an der Tagung teilzunehmen. Im Anschluss an diese findet eine chinesische Teezeremonie statt, zu der alle Journalisten ebenfalls herzlich eingeladen sind.

Der Tagungsort Freiburg ist kein Zufall. Schließlich wird der Workshop vom Leiter des Fachbereichs Sinologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Professor Dr. jur. Dr. phil. Harro von Senger, ausgerichtet. Er ist der führende westliche Forscher auf dem Feld der Strategemenkunde und laut Frankfurter Allgemeine Zeitung der meist gelesene Autor der westlichen Chinaforschung. Zudem verfasste er in diesem Jahr das erste westliche Buch sowohl über die 36 Strategeme als auch über chinesische „Moulüe – Supraplanung“. Zudem betreute er die erste westliche Doktorarbeit über die 36 Strategeme (GUO Lanfen: Die ‚36 Strategeme’ in der chinesischen und westlichen Wirtschaftsliteratur, Wiesbaden 2008),  stand Pate bei der Berliner Doktorarbeit „Bedeutung und Determinanten der Strategemanwendung in der chinesischen Verhandlungskultur“ von Ralf Köster (2008) und ist Mitherausgeber des Sammelbandes „Regel und Abweichung: Strategie und Strategeme“ (Berlin 2008) mit einem Beitrag über die List von Peter Sloterdijk.

Für Interessierte Journalistinnen und Journalisten, die sowohl am Pressemittagessen, als auch an der Tagung teilnehmen wollen, besteht bereits heute die Möglichkeit zur Akkreditierung. Bitte benutzen Sie für Ihre Mitteilung die Fax-Rückantwort und teilen Sie uns bis spätestens Montag, den 10. November 2008 verbindlich mit, ob Sie am Pressemittagessen und/oder an der Tagung teilnehmen möchten. Da für beide Veranstaltungen nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung steht, bitten wir Sie um Verständnis, dass Anmeldungen nach diesem Termin kaum mehr berücksichtigt werden können. Falls Sie eine Hotelübernachtung benötigen, erhalten Sie exklusive Sonderangebote über kongress & kommunikation unter: www.kongress-und-kommunikation.de

Programm

Mit freundlichen Grüßen

Claudia Wasmer                    
Benjamin Waschow