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Mehr Freiraum für Risiko

DFG fördert Forscher des Universitätsklinikums mit 1,5 Millionen Euro

Freiburg, 16.12.2008

Mehr Freiraum für Risiko

Professor Dr. Roland Schüle

Professor Dr. Roland Schüle, Laborleiter der Universitäts-Frauenklinik und Leiter der Zentralen Klinischen Forschung des Universitätsklinikums, hat einen von sechs Reinhard-Koselleck-Projekten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erhalten. Das Ziel der Förderung ist es, durch besondere wissenschaftliche Leistung ausgewiesenen Wissenschaftlern die Möglichkeit zu eröffnen, in hohem Maße innovative oder im positiven Sinne risikobehaftete Projekte durchzuführen. Die Auszeichnung ist mit 1,5 Millionen Euro dotiert.

Im Forschungsfokus von Roland Schüle steht das Prostatakarzinom, die in der westlichen Hemisphäre mit am häufigsten vorkommende Tumorerkrankung bei Männern. Bislang existiert für Patienten mit androgen-unabhängigen Prostatakarzinomen weder ein geeignetes klinisches Management noch eine dauerhafte Therapie. Professor Schüle will deshalb mit seinem Reinhart Koselleck-Projekt die molekularen Mechanismen dieses Krankheitsbilds charakterisieren und aus den Ergebnissen innovative Therapieansätze ableiten.

Die Reinhart Koselleck-Projekte der DFG ermöglichen ausgewiesenen Wissenschaftlern die Durchführung von Forschungsprojekten, die weder im Rahmen der Arbeit an ihrer jeweiligen Institution noch in den anderen Förderverfahren der DFG realisiert werden können. Namensgeber des neuen Fördermoduls ist der im Jahr 2006 verstorbene Reinhart Koselleck, einer der bedeutendsten deutschen Historiker des 20. Jahrhunderts, der in Deutschland zu den Begründern der modernen Sozialgeschichte gehörte.

Kontakt:
Prof. Dr. Roland Schüle
Zentrale Klinische Forschung
Tel.: 0761/270- 6310
E-Mail: roland.schuele@uniklinik-freiburg.de
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