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Über den Tellerrand hinausschauen – afghanische Ärzte berichten

Öffentliche Vorträge in der Universitäts-Frauenklinik

Freiburg, 08.01.2009

Täglich kann man in den Medien neue Berichte über die militärische Situation in Afghanistan lesen. Wie es aber im alltäglichen Leben der Afghanen aussieht, erfährt man selten. Wer einmal über den Tellerrand hinausschauen will, hat jetzt die Gelegenheit dazu: Drei afghanische Ärzte berichten über die Krankenversorgung, das Gesundheitssystem und die medizinische Ausbildung in ihrer Heimat. Dr. Helda Mangal, Dr. Saigal Mehri und Dr. Delaqa Del haben für einige Monate im Universitätsklinikum Freiburg gearbeitet, um sich weiterzubilden und das hier Gelernte in ihrer Heimat anzuwenden. Zum Abschluss ihres Besuchs im Universitätsklinikum berichten sie über ihre Heimat.

Afghanische Ärzte berichten
am Donnerstag, 15. Januar 2009,
von 17 bis 18 Uhr,
im Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik,
Hugstetter Str. 55 in Freiburg.


Im Anschluss an die Vorträge, die in Englisch gehalten werden, findet ein Gesprächsaustausch in lockerer Runde statt. Abgerundet wird das Ganze durch einen kleinen afghanischen Imbiss.


Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Afghanisch-Deutschen Ärzteverein e.V. (ADAV) statt. Der ADAV wurde 1997 von in Deutschland lebenden afghanischen Ärzten in Freiburg gegründet, um die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung in Afghanistan zu verbessern. Der erste Schritt war eine Mutter-Kind-Klinik in Jalalabad. Nach dem Ende des Talibanregimes 2001 begann der ADAV mit der Ultraschallausbildung in Afghanistan.

Kontakt:
Prof. Dr. Gerald Gitsch
Ärztlicher Direktor der Universitäts-Frauenklinik
Tel.: 0761/270- 3024
E-Mail: gerald.gitsch@uniklinik-freiburg.de

Dr. Zahir Nazary
Erster Vorsitzender
Afghanisch-Deutscher Ärzteverein e.V.
Tel.: 0761/ 2 92 40 64
E-Mail: ZahirNazary@adav.de