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Der Patient im Augennetz Südbaden noch stärker im Fokus

Neu gegründetes Augennetz verbessert Patientenversorgung

Freiburg, 27.02.2009

Der erste Ansprechpartner für Patienten mit Erkrankungen der Augen ist meist der niedergelassene Augenarzt. Ist es erforderlich, dass auch ein oder mehrere Termine in der Augenklinik des Universitätsklinikums Freiburg wahrgenommen werden, sorgt ein neues Netzwerk dafür, dass bei der Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Augenärzten und der Augenklinik ein Rädchen nahtlos ins andere greift.

Viele Patienten werden künftig vom Augennetz profitieren. In dieser richtungsweisenden Vereinigung vernetzen sich die Universitäts-Augenklinik Freiburg und derzeit 32 niedergelassene Augenärzte in Südbaden. Eine solche Vernetzung von Augenärzten mit einer Universitätsklinik ist in Deutschland bislang einmalig. Der Vorstand des Augennetz Südbaden setzt sich paritätisch aus Vertretern der niedergelassenen Augenärzte und der Augenklinik zusammen: Dr. Bernd Wacker (Herbolzheim), Dr. Martin Wuermeling (Titisee-Neustadt), Prof. Dr. Thomas Reinhard und Dr. Flemming Beisse (beide Augenklinik). Ein Mitglied des Vorstands bekleidet die Funktion des Sprechers (derzeit Prof. Dr. Reinhard); alle zwei Jahre wechselt die Sprecherfunktion zwischen Niedergelassenen und Klinik.

Vom ersten Besuch in der Augenarztpraxis vor Ort über die Behandlung und den stationären Aufenthalt in der Klinik bis hin zur erforderlichen Nachversorgung – alle einzelnen Schritte sind aufeinander abgestimmt und zuverlässig organisiert. Die koordinierten Prozesse schließen die Lücke in der Verbindung von ambulanter und stationärer Behandlung. Der Fokus liegt auf der Verbesserung der Patientenversorgung: „Wir haben das Augennetz gegründet, um durch den Austausch von fachlichem und organisatorischem Know-how die Qualität der Patientenversorgung in Südbaden weiter zu verbessern“, sagt Oberarzt Dr. Flemming Beisse von der Universitäts-Augenklinik. Damit alle Ärzte im Augennetz immer auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand sind, wird es auch ein Forum im Internet geben. So kann jedes Mitglied schnell und unkompliziert zu jeder Tages- und Nachtzeit per Mausklick eine Frage stellen oder beantworten. Der geschlossene Auftritt signalisiert die hohe fachliche Qualität und die partnerschaftliche Verbundenheit. „Wir möchten mit den Mitgliedern im Augenetz in Arbeitsgruppen an der Verbesserung der Behandlung arbeiten“, erklärt Dr. Beisse.

Benötigt ein Patient eine Operation, kann der niedergelassene Augenarzt schon in der Sprechstunde den organisatorischen Ablauf mitgestalten, z.B. durch direkte Online-Buchung eines Termins. Qualitätsmanagement wird im Netzwerk groß geschrieben. Ein Mitarbeiter des Zentralen Qualitätsmanagements des Klinikums, Klaus Rudolf, ist eng eingebunden. Alle Mitglieder können in noch stärkerem Maß an Schulungen oder Hospitationen in der Universitäts-Augenklinik teilnehmen. Kostenintensive Geräte können im Augennetz Südbaden von allen Mitgliedern genutzt werden.

Mit der Gründung des Augennetz Südbaden wird die traditionell gute Zusammenarbeit zwischen der Universitäts-Augenklinik Freiburg und den niedergelassenen Augenärzten zum Wohl der Patienten auf eine neue Stufe gehoben.

Weiter Informationen finden Sie im Internet unter:
www.augennetz-suedbaden.de


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