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„Betrachtungsweisen“ – Ausstellung zu Kleinwuchs in Gesellschaft und Wissenschaft

Wanderausstellung gastiert vom 27. Mai 2009 bis 3. Juli 2009 in Freiburg

Freiburg, 15.05.2009

In Deutschland leben etwa 100.000 erwachsene Menschen, deren Körperlänge von etwa 70 bis 150 Zentimeter reicht. Das Universitätsklinikum Freiburg lädt zusammen mit dem „Bundesverband Kleinwüchsige Menschen und ihre Familien e.V.“ (BKMF) zu der Wanderausstellung „Betrachtungsweisen - Kleinwuchs in Gesellschaft und Wissenschaft“ ein. Die Ausstellung findet von Mittwoch, den 27. Mai 2009, bis Freitag, den 3. Juli 2009, im Kollegiengebäude II der Universität Freiburg am Platz der alten Synagoge statt. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind täglich von  7 Uhr bis 22 Uhr. Schirmherr der Ausstellung ist der Freiburger Weihbischof Dr. Bernd Uhl.


Die Eröffnung der Ausstellung findet

am Mittwoch, den 27. Mai 2009,
um 17 Uhr,
im Kollegiengebäude II,
 Platz der alten Synagoge,
Universität Freiburg

statt.

Zur Eröffnung sprechen Doris Michel, Vorsitzende des BKMF, Schirmherr Weihbischof Dr. Bernd Uhl, Prof. Dr. Andrea Superti-Furga, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Freiburg, und Bernhard Mohr, Leiter des Landesverbandes Kleinwüchsiger Menschen und ihre Familien in Baden-Württemberg e.V. Nach der offiziellen Ausstellungseröffnung gegen 17.30 Uhr besteht die Möglichkeit, mit den Rednern zu sprechen und an einer kleinen Führung teilzunehmen.

Die Ausstellung stellt die Lebenswelt kleinwüchsiger Menschen in den Mittelpunkt. Kleinwuchs beruht auf einer Störung des Wachstums, die vielfältige Ursachen haben kann. Das Spektrum der Kleinwuchsformen reicht von kleinwüchsigen Menschen, die fast symptomfrei sind, bis hin zu Betroffenen mit schwersten gesundheitlichen Auswirkungen und Einschränkungen. Viele Kleinwüchsige sind durch ihre geringe Größe in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt und Vorurteilen ausgesetzt. „Wir wollen mit der Ausstellung die Öffentlichkeit aufklären und bestehende Vorurteile abbauen sowie für Barrieren sensibilisieren, die den Alltag kleinwüchsiger Menschen erschweren“, erklärt Bernhard Mohr.
 
Seit 1988 setzt sich der Bundesverband Kleinwüchsige Menschen und ihre Familien e.V. als Organisation der gesundheitlichen Selbsthilfe für die Interessen kleinwüchsiger Menschen ein. „Unsere Hauptanliegen sind die Stärkung der Kleinwüchsigen und ihrer Familien, Hilfe bei der Bewältigung der Diagnose sowie Beratung und Begleitung in allen Lebenslagen“, so Bernhard Mohr. Aufklärung und Abbau vorhandener Vorurteile gehören zur alltäglichen Arbeit des Verbandes. Heute zählt der Bundesverband rund 4.000 Mitglieder.

Weitere Informationen zur Kleinwüchsigkeit und zur Ausstellung gibt es im Internet unter www.bkmf.de oder unter www.kleinwuchs-ausstellung.de.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Die Presse ist herzlich eingeladen.

Kontakt:
Bernhard Mohr
1. Vorsitzender
Landesverband Kleinwüchsige Menschen und ihre Familien in Baden-Württemberg e.V.
Tel.: 07243 / 725916
E-Mail: bernhard-mohr@t-online.de