Universität Freiburg unter den TOP Ten des DFG-Förderranking
Platz 6 unter den zehn bewilligungsstärksten Universitäten
Freiburg, 11.09.2009
Im
aktuellen Förder-Ranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gehört die
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zu den Top Ten unter allen Universitäten
Deutschlands. Im Zuge ihrer Profilbildung, aufbauend unter anderem auf dem
Erfolg in der Exzellenzinitiative, hat die Universität Freiburg auf breiter
Front die Drittmitteleinwerbungen erhöht und einen Sprung nach vorn gemacht. Sie
verbesserte sich in der Gesamtwertung von Platz elf auf Platz sechs und belegt
in den Lebenswissenschaften den dritten Platz. Unter den Volluniversitäten
gehört sie zum Spitzenquartett. Der kontinuierliche Aufstieg der Universität in
die Spitzengruppe der nationalen Universitäten erreicht damit einen vorläufigen
Höhepunkt.
Das mehr als 200 Seiten umfassende Ranking, das die DFG am gestrigen Donnerstag
in Berlin vorstellte, gibt auf breiter Datenbasis und mit detaillierten
Analysen Auskunft, wie viele Fördergelder die deutschen Hochschulen in den
vergangenen Jahren aus verschiedenen Quellen einwarben, und ermöglicht
Aufschlüsse über ihren Einsatz. Im
Mittelpunkt stehen erneut die Bewilligungen der DFG, die die Forschung mit
inzwischen mehr als zwei Milliarden Euro pro Jahr unterstützt.
Darüber hinaus werden die Förderungen zahlreicher Ministerien des Bundes,
weiterer Förderorganisationen sowie der EU und – erstmals – auch des 2007
etablierten European Research Council berücksichtigt. Damit erfasst das neue
DFG-Ranking nunmehr fast 90 Prozent aller eingeworbenen öffentlichen Drittmittel.
„Die sehr gute Platzierung der Universität Freiburg im DFG-Förderranking
ist als aller erstes das Verdienst der exzellenten Forschung und des
Engagements unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler“ betonte der
Rektor der Universität Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer am Donnerstag. „Freiburg nimmt
zu Recht und einmal mehr im nationalen Vergleich innerhalb der Spitzengruppe der
TOP Ten der Hochschulen einen der vorderen Plätze ein. Mit den hervorragenden
Platzierungen der Universität in den Forschungsfeldern Lebenswissenschaften, Umwelttechnologie
und Nachhaltigkeitsforschung sowie Materialforschung, physikalische und
chemische Technologien, wo die Universität im bundesweiten Vergleich jeweils den
fünften Platz einnimmt, findet international anerkannte Spitzenforschung
unserer Universität die angemessene Würdigung“ unterstrich Schiewer weiter. Im
Rahmen der Programme der Alexander von Humboldt- Stiftung und des Deutschen
Akademischen Austauschdienstes (DAAD) wählen viele internationale
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Universität Freiburg auf dem
Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften als ihre Gasthochschule aus. Auch
hier gehört die Universität Freiburg zu den Top Ten. Die Ergebnisse belegen die
internationale Attraktivität Freiburgs als internationaler Forschungsstandort.“
„Wir werden uns nicht auf diesem guten Ergebnis ausruhen. In den Geistes- und Sozialwissenschaftlichen
sind viele neue Verbundforschungsprojekte in Vorbereitung. Wir werden alles
daran setzen, um den erfolgreichen Weg der Universität Freiburg in die
nationale und internationale Spitzengruppe der Hochschulen fortzusetzen.“
Hier finden Sie die Rankingsauswertung für die Universität Freiburg.
Quelle:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Förder-Ranking 2009
Institutionen – Regionen - Netzwerke
