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Eröffnung des Akademischen Jahres 2009/10

„Die Potenziale für die langfristige Etablierung in der nationalen und internationalen Spitzengruppe der Universitäten werden erfolgreich ausgeschöpft “

Freiburg, 21.10.2009

Eröffnung des Akademischen Jahres 2009/10

Fotograf: Rüdiger Buhl

Ausgehend von der Frage, wo die Universität Freiburg als Modell und Prototyp der Volluniversität des 21. Jahrhunderts steht, ging der Rektor der Universität Freiburg, Prof. Hans-Jochen Schiewer, bei der Eröffnung des Akademischen Jahres 2009/10 im Audimax auf die jüngsten Entwicklungen ein. Als Beispiel einer modernen, dynamisch wachsenden Fakultät stellte er die Technische Fakultät vor, die als 11. Fakultät vor über zehn Jahren gegründet, lange unter dem Namen Fakultät für Angewandte Wissenschaften firmierte. In Kooperation mit der Hahn-Schickard-Gesellschaft werde auf dem Campus der Fakultät nun ein neues Bürogebäude erstellt und er freue sich, dass die Technische Fakultät als Teil eines Verbundes im Landeswettbewerb die erste Hürde für die Einrichtung eines „Freiburger Zentrum für Interaktive Werkstoffe und bioinspirierte Technologien“ genommen habe.

Das zentrale Element des Zukunftskonzeptes, das Freiburg Institute for Advanced Studies, kurz FRIAS, arbeitet im Vollbetrieb. „Keine zweite Universität in Deutschland besitzt eine qualitativ und quantitativ vergleichbare Einrichtung“, so der Rektor. Die Lebenswissenschaften profilieren sich weiter mit der Exzellenzgraduiertenschule SGBM sowie dem Exzellenzcluster bioss und die Geisteswissenschaften präsentieren sich mit der Beantragung von vier Sonderforschungsbereichen der Philosophischen und Philologischen Fakultäten. „Das ist einmalig in der Geschichte der Albert-Ludwigs-Universität.“

Stolz ging der Rektor auf die jüngste Erfolgsgeschichte der Universität ein: Am 19. Oktober 2009, auf den Tag genau zwei Jahre nach der Aufnahme in die Exzellenzinitiative, hat die Universität den vom Stifterverband der Deutschen Wissenschaft und der Kultusministerkonferenz ausgelobten Bundeswettbewerb „Exzellente Lehre“ gewonnen. Freiburg ist die einzige siegreiche baden-württembergische Universität und die einzige Volluniversität aus der Gruppe der neun Spitzenuniversitäten der Exzellenzinitiative, die im Wettbewerb erfolgreich war.

Die mit einer Million Euro dotierte Auszeichnung ermöglicht es der Universität, ihr prämiertes Lehrmodell zu verwirklichen. Kernpunkte sind ein Zusatzjahr zum Bachelor, in dem die Studierenden ein individuelles Studienprogramm planen können, das beim Master-Studiengang angerechnet werden kann, sowie der „Instructional Development Award“, ein so genannter „Risikokapital“-Preis für Professorinnen und Professoren, der ihnen Freiräume für Lehrentwicklungskonzepte an den Fakultäten gewährt.

Darüber hinaus wird die gemeinsame Kommunikationsplattform „IQ-Net“ als Bindeglied zwischen Studierenden, Fachbereichen und zentralen Einrichtungen für Transparenz bei der Einrichtung neuer Lehrformen sorgen.

Dass die Universität Freiburg bei der Bewertung ihrer Lehre schon immer gut abgeschnitten habe, betonte der Rektor mit dem Hinweis, dass Lehrende der Universität jedes Jahr, seitdem der Preis bestehe, mit dem Landeslehrpreis des Wissenschaftsministeriums des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet worden seien. Als Erfolg bezeichnete er zudem die überdurchschnittlichen Studienerfolgsquoten. „Sie liegen deutlich über dem Bundesdurchschnitt sowohl beim neu eingeführten Bachelor als auch bei den traditionellen Studiengängen wie Magister oder Diplom“, sagte Schiewer.

In Zusammenhang mit Neuberufungen verwies er auf den steigenden Anteil von Professorinnen. „Unsere erfolgreiche Teilnahme am Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder, in dessen Rahmen unser Gleichstellungskonzept zertifiziert wurde, hat wesentlich dazu beigetragen.“ Dass die Universität auch bei der Einwerbung von Drittmitteln an vorderster Position im Land steht, machte das aktuelle Förder-Ranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft deutlich: Die Universität Freiburg gehört zu den Top-Ten aller Universitäten Deutschlands. Sie verbesserte sich von Platz elf im letzten Ranking auf Platz sechs des neuen Rankings. „Der kontinuierliche Aufstieg der Universität in die Spitzengruppe der nationalen Universitäten erreicht damit einen vorläufigen Höhepunkt“, sagte Schiewer. Dies sei vor allem das Ergebnis der exzellenten Forschung und der hohen Leistungsbereitschaft vieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Aus aktuellem Anlass ging der Rektor in seiner Begrüßungsrede auf das neue Corporate Design der Universität ein, das er am vergangenen Freitag der Öffentlichkeit vorgestellt hatte. Das neue Logo soll insbesondere die Wiedererkennbarkeit der Universität Freiburg in nationalem und internationalem Kontext garantieren.

Der Rektor schloss mit der Aufforderung, den erfolgreichen Weg der Universität Freiburg in die nationale und internationale Spitzengruppe der Universitäten fortzusetzen. „Die Potenziale sind da!“

Die Preisträger 2009 finden Sie hier.

Die Rede des Rektors finden Sie hier.