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Studentenfürsorgerin Dora Bisser gestorben

Freiburg, 08.12.2009

Studentenfürsorgerin Dora Bisser gestorben

Oberbürgermeister Eugen Keidel verleiht Dora Bisser 1981 im Namen des Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz. (Foto: Buhl)

Dora Bisser, die seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges 35 Jahre lang als Studentenfürsorgerin in der Katholischen Hochschulgemeinde Freiburg arbeitete, ist – wie wir erst jetzt erfahren haben – am 26. November 2009 gestorben. Die 1913 geborene Bisser unterstützte zahlreiche Studierende mit Essen und Ratschlägen und half ihnen als „Studentenmutter“, schwierige Zeiten und Situationen zu überstehen.

Seit 1946 unterstützte Bisser Studierende, von denen die Hälfte ehemalige Kriegsteilnehmer waren, aber auch Verwundete und Flüchtlinge in Freiburg. Lebensmittel, Heizmaterial und Unterkünfte waren die dringendsten Probleme, um die sich Dora Bisser kümmerte. Jeden Freitag lud sie nach dem Gottesdienst in der Universitätskirche zwischen 40 und 80 Studierende zu einem Eintopf zum Mittagessen ein. An Weihnachten kochte Bisser mit studentischer Hilfe für ausländische Studierende, die nicht in ihrem Heimatland feiern konnten. Darüber hinaus bereitete sie in der Hochschulgemeinde einen Christbaum und die Bescherung vor.

Für ihr Engagement wurde Dora Bisser mit dem Bundesverdienstkreuz und der Auszeichnung „Bene Merenti“ der katholischen Kirche geehrt. Ihr Name ist bei vielen ehemaligen Studierenden im In- und Ausland mit der Studienzeit in Freiburg verbunden. An ihrer Beerdigung nahmen zahlreiche ehemalige Studierende teil.

 

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