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Anlaufstelle für rechtswissenschaftliche Fragen

Netzwerk an der Universität Freiburg will die europaweite Sichtbarkeit der deutschen Sicherheitsforschung erhöhen

Freiburg, 15.01.2013

Anlaufstelle für rechtswissenschaftliche Fragen

Ralf Poscher, Silja Vöneky und Jens-Peter Schneider (von links) bilden den Vorstand des Kompetenznetzwerks für das Recht der zivilen Sicherheit in Europa.

Juristinnen und Juristen der Albert-Ludwigs-Universität helfen, die rechtswissenschaftliche Forschung in Deutschland besser in der europäischen Sicherheitsforschung zu vernetzen: In Freiburg startet das Kompetenznetzwerk für das Recht der zivilen Sicherheit in Europa (KORSE). Die dem Netzwerk zugehörigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen deutschen Universitäten wollen die bundesweit vorhandenen Kompetenzen ausbauen und KORSE zu einer Anlaufstelle für rechtswissenschaftliche Fragen in der europäischen Sicherheitsforschung entwickeln. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Netzwerk bis Ende 2015 mit rund 3,5 Millionen Euro.

Im Zentrum der Forschung von KORSE stehen aktuelle juristische Fragen zum Recht der zivilen Sicherheit in Europa, insbesondere zu den Grund- und Menschenrechten, aber auch zur Zusammenarbeit von Sicherheitsbehörden, zum Sicherheitsmanagement in Unternehmen sowie zur maritimen Sicherheit. Die beteiligten Wissenschaftler wollen sich dafür eng mit Kolleginnen und Kollegen aus aktuellen Forschungsprojekten des Rahmenprogramms der Bundesregierung „Forschung für die Zivile Sicherheit 2012 - 2017“ vernetzen.

Die Förderung des BMBF ermöglicht deutschlandweit bis zu 22 Nachwuchswissenschaftlern die Arbeit an eigenständigen Forschungsprojekten, davon allein zehn am Zentrum für Sicherheit und Gesellschaft der Universität Freiburg, an dem zudem die Geschäftsführung des Netzwerks eingerichtet wird. Koordinator und Vorsitzender des Vorstandes ist Prof. Dr. Ralf Poscher, Direktor der Abteilung für Rechtsphilosophie des Instituts für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie. Außerdem gehören Prof. Dr. Silja Vöneky, Direktorin der Abteilung Völkerrecht und Rechtsvergleichung des Instituts für Öffentliches Recht, und Prof. Dr. Jens-Peter Schneider, Direktor der Abteilung für Öffentliches Recht, Europäisches Informations- und Infrastrukturrecht am Institut für Medien- und Informationsrecht, dem Vorstand an. Er wird durch einen wissenschaftlichen Beirat unterstützt, der sich aus Mitgliedern der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg und der Kooperationspartner zusammensetzt.

Die deutschlandweit im Kompetenznetzwerk verbundenen Standorte rechtswissenschaftlicher Forschung zur zivilen Sicherheit sind das Zentrum für Sicherheit und Gesellschaft der Universität Freiburg, die Deutsche Hochschule der Polizei in Münster sowie der Claussen-Simon-Stiftungslehrstuhl für Internationales Recht der Bucerius Law School in Hamburg. Hinzu kommen weitere Kooperationspartner wie das Freiburger Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht und das Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut. Im Laufe des Projekts sind zudem weitere Kooperationen mit europäischen Forschungseinrichtungen zur zivilen Sicherheit vorgesehen.


Kontakt:
Prof. Dr. Ralf Poscher
Institut für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Tel.: 0761/203-97570
E-Mail: rechtsphilosophie@jura.uni-freiburg.de


Die Druckversion der Pressemitteilung (pdf) finden Sie hier.

 

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