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Von der Natur inspiriert

Forschende untersuchen Selbstheilungsmechanismen von Pflanzen und übertragen diese auf nachhaltige technische Anwendungen

Freiburg, 15.07.2016

Von der Natur inspiriert

Das Mittagsblumengewächs dient als Vorbild für Materialien, die sich selbst reparieren. Foto: Olga Speck

Juli 2016

Im Forschungsfeld Bionik entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Produkte nach biologischem Vorbild. Die Freiburger Biologin Dr. Olga Speck entschlüsselt zusammen mit ihrem Team die Wundheilungsreaktion von Pflanzen. Ihre Erkenntnisse sollen die Grundlage bilden für Materialien, die sich selbst reparieren können. Das Vorbild der Forschenden ist das Mittagsblumengewächs, das an trockenen Standorten wächst und Wunden besonders effizient versiegelt. Ziel der Biologinnen und Biologen ist auch, einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. „Einen schonenden Umgang mit Ressourcen ermöglicht zum Beispiel die Reparatur oder noch besser die Selbstreparatur von technischen Produkten“, so Speck. „Wir haben zudem einen Nachhaltigkeits-Schnellcheck entwickelt, der mit einem Punktesystem arbeitet und ein von der Natur inspiriertes Produkt mit einem konventionellen vergleichen kann.“ Der Test bewertet anhand von Kriterien wie Material- und Energieeffizienz sowie Emissionsschutz den Beitrag eines Produkts zur Nachhaltigkeit.

Olga Speck forscht in der „Plant Biomechanics Group Freiburg“, Abteilung Botanik – Funktionelle Morphologie und Bionik, und am Botanischen Garten der Universität Freiburg sowie am Leistungszentrum Nachhaltigkeit Freiburg. Sie ist zudem wissenschaftliche Koordinatorin am Freiburger Zentrum für interaktive Werkstoffe und bioinspirierte Technologien (FIT).

 

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Weitere Informationen zur Forscherin und ihre Kontaktdaten finden sich in der Expertendatenbank.