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Emmanuel Macron: Zu viel Hoffnung – zu viel Übermut?

Vortrag der Journalistin Ellis Fröder am 23.11.2017 über die politische Realität in Frankreich

Freiburg, 14.11.2017

Emmanuel Macron: Zu viel Hoffnung – zu viel Übermut?

Ellis Fröder im ARD-Studio Paris. Foto: Tagesschau

Als Emmanuel Macron im Mai 2017 zum Präsidenten gewählt wurde, atmete Frankreich auf, und Europa hatte plötzlich wieder einen Hoffnungsträger – so die Diagnose von Ellis Fröder, die bis Ende Oktober 2017 Leiterin des ARD-Studios Paris war und nun wieder im Hauptstadtstudio Berlin arbeitet. Der junge und selbstbewusste Präsident schien am Anfang alles richtig zu machen. Nach dem Triumph folgte jedoch die Ernüchterung: Macron ist in der politischen Realität Frankreichs angekommen. Sollte es ihm nicht gelingen, das Land zu reformieren und die Franzosen dabei mitzunehmen, werden politische Extremistinnen und Extremisten wie die rechtsextreme Marine le Pen ihre Chance sehen, Macron und dessen Regierung zu stürzen. Fröder ist sich sicher: Wenn Macron scheitert, gerät auch Europa abermals ins Wanken.