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9. Europäischer Kongress für Musikermedizin tagt in Freiburg:

Bessere Gesundheitsfürsorge für Musiker notwendig

Freiburg, 25.03.2003

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

in Deutschland sind derzeit über 40.000 Musiker in professionellen Strukturen der so genannten klassischen Musik aktiv. Ferner gibt es 21 Musikhochschulen mit zusammen mehr als 20.000 Studierenden, die professionelle Musiker künstlerisch und pädagogisch ausbilden. Weiterhin zählt man über 1000 Musikschulen und zahlreiche Amateurmusikvereinigungen. Insgesamt spielen oder singen in Deutschland rund 8 Millionen Menschen in einer musikalischen Formation, davon 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche. Dieser hohe Aktivitätsgrad ist nur vergleichbar mit dem Gebiet des Leistungs- und Breitensports.

Allerdings existiert hier ein gravierender Unterschied: Die sportmedizinische Betreuung von Aktiven und Amateuren ist um Welten besser als für Musiker. Im Mittelpunkt des 9. Europäischen Kongresses für Musikermedizin, der von Freitag, den 4. April, bis Sonntag, 6. April 2003, in der Musikhochschule Freiburg, stattfindet und von der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGfMM) in Kooperation mit dem Universitätsklinikum und der Musikhochschule Freiburg veranstaltet wird, steht daher die adäquate Gesundheitsförderung von Musikern. Hier besteht Handlungsbedarf, immerhin müssen jährlich etwa 13 Prozent der aktiven Orchestermusiker wegen Berufsunfähigkeit vorzeitig ihren Job aufgeben.

Wir möchten Sie vorab in einer

PRESSEKONFERENZ

am Donnerstag, den 3. April 2003, um 11.00 Uhr
im Senatssaal der Musikhochschule, Schwarzwaldstr. 141,

über das Programm und die Schwerpunkte des Kongresses informieren. Für Ihre Fragen stehen die beiden wissenschaftlichen Leitern des Kongresses, Dr. Claudia Spahn von der Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin am Universitätsklinikum Freiburg sowie Privatdozent Dr. Bernhard Richter von der Sektion Phoniatrie und Pädaudiologie der Universitäts-HNO-Klinik zur Verfügung.

Ich freue mich, Sie zu diesem Termin und zum Kongress begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen



Dr. Thomas Nesseler
Leitung Kongresskommunikation

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