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Wie zufrieden sind die Studierenden mit ihrer Universität?

Als erste deutsche Universität hat die Universität Freiburg eine Umfrage zu den Studienbedingungen durchgeführt

Freiburg, 13.12.2007

Als erste deutsche Universität  hat die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg  in einer Online-Umfrage ihre Studierenden zu den Studienbedingungen an der Universität Freiburg befragt. Die Studie kam auf Initiative des Prorektors für Angelegenheiten der Studierenden und des Studiums, Prof. Dr. Karl-Reinhard Volz, zustande und wurde von Prof. Dr. Heinz Schüpbach mit seiner Arbeitsgruppe Arbeits- und Organisationspsychologie durchgeführt. In einer Pressekonferenz am Donnerstag präsentierten die beiden Wissenschaftler die Ergebnisse der Studie, die 268 Fragen umfasste.

Die Studierenden antworteten auf die Frage, warum sie sich für Freiburg als Studienort entschieden haben, wie sie die Angebote der Universität nutzen, wie zufrieden sie mit der Wohn-, Studien- und Lebenssituation sind oder welche Lehr- und Lernformen sie bevorzugen würden. Mehr als 2 600 Studierende aller 13 000 Angeschriebenen haben sich an der Fragebogenaktion beteiligt, was einem Rücklauf von etwa 20 Prozent entspricht. Die Studierenden stuften das Studienqualitätsmonitoring (SQM) insgesamt als gut und wichtig ein.  42 Prozent der Befragten machten bei der Kategorie „Sonstiges“ eigene Veränderungsvorschläge zu Bibliotheken, Mensen, EDV und Studierendensekretariat. Auf die Frage „Studieren Sie an Ihrer Wunschhochschule?“ antworteten 96 Prozent der Befragten mit „Ja“. Ausschlaggebend für die Wahl des Studienortes waren laut Studie unter anderem die gute Position der Universität bei den Hochschulrankings, die zahlreichen Partneruniversitäten, die Interdisziplinarität der Fächer und ihre möglichen Fächerkombinationen, das einfache Bewerbungsverfahren oder die gute Lebensqualität in der Region Freiburg.

Mehr als 80 Prozent zeigten sich von der Qualität ihres Faches überzeugt und lobten die guten Verkehrsanbindungen. Mehr als 60 Prozent gaben an, länger als die Regelstudienzeit studieren zu müssen. Als Gründe gaben sie Arbeit neben dem Studium, Auslandsaufenthalte und fehlende Plätze bei Pflichtveranstaltungen an. Obwohl 92 Prozent der Studierenden nicht mit dem Gedanken spielen, ihr Studium abzubrechen, zeigte sich Prorektor Volz unzufrieden mit der verbleibenden Zahl von acht Prozent potenziellen Studienabbrechern. „Das sind zu viele.“

Neben neuen Online-Diensten wie Anmeldung zu Veranstaltungen, Praktika und Prüfungen rund um die Uhr können sich die Studierenden auch die Online-Ausgabe von Prüfungsbescheinungen vorstellen. Während 70 Prozent der Studierenden mit ihrer allgemeinen Wohn- und Lebenssituation „sehr zufrieden beziehungsweise zufrieden“ sind, zeigen sich nur 59 Prozent mit ihrer Studiensituation insgesamt zufrieden. Ausschlaggebend sind unter anderem fehlender Informationsfluss, überfüllte Seminare, schlechtes Betreuungsverhältnis, mangelhafte Beratung vor Studienbeginn oder zu starke Verschulung des Bachelor-Studienganges. Dass rund 71 Prozent der Studierenden das Studium durch das Geld der Eltern finanzieren, machte die Studie ebenso deutlich wie den hohen Anteil derer, die durch Arbeit neben dem Studium zusätzlich Geld verdienen. Die Universität sieht das Studienqualitätsmonitoring als einen ersten Schritt an, verlässliche Aussagen über den Ist-Zustand der Universität einzuholen.

Der Gesamtbericht und der Online-Fragebogen liegen unter:

http://www.studium.uni-freiburg.de/de/studienqualitaet/info_umfrage.html

Kontakt:

Prof. Dr. Karl-Reinhard Volz
Rektorat der Albert-Ludwigs-Universität

Tel.: 0761/203-4320

E-Mail: karl-reinhard.volz@ifp.uni-freiburg.de

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