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Zum Geburtstag von Frau Professor Dr. Glassen

Freiburg, 03.06.2009

Am Dienstag, den 2. Juni 2009, wurde die international renommierte Islamwissenschaftlerin Professor Dr. Erika Glassen 75 Jahre alt. Die gebürtige Mecklenburgerin gehört zum Urgestein des Orientalischen Seminars der Universität Freiburg, das 1948 von ihrem Lehrer Professor Dr. O. Krückmann gegründet worden war und 1963 von ihrem Doktorvater Professor Dr. H.-R. Roemer den entscheidenden Ausbau erhalten hatte.

 

1968 wurde die junge Wissenschaftlerin mit einer Arbeit über die Safawiden promoviert, und diese türkstämmige persische Dynastie (1501-1722) sollte ein wesentlicher Bestandteil ihrer weiteren wissenschaftlichen Arbeit bleiben. 1977 habilitierte sich Prof. Glassen, mittlerweile Assistentin bei Prof. Roemer, mit einer Studie zur Religionspolitik der späteren Abbasiden-Dynastie (11. Jh.). Ihr aktives Interesse auch am modernen Orient veranlasste sie, eine Referentinnenstelle am Orient-Institut der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft (DMG) in Beirut/Istanbul von 1981 bis 1983 anzunehmen. Danach kehrte sie nach Freiburg zurück und wurde 1984 zur außerplanmäßigen Professorin ernannt. 1989 erfolgte die Berufung zur Direktorin des Orient-Instituts der DMG, und diese ehrenvolle Funktion nahm Prof. Glassen bis 1994 wahr. Es sind nicht zuletzt diese fünf Jahre, in denen sich ihr Interesse für die moderne türkische Literatur entwickelt, und auch auf diesem Gebiet hat die Jubilarin Maßstäbe gesetzt.

 

Von 1995 bis zu ihrem offiziellen Abschied 1999 hat sie mit großem Erfolg und einer erklecklichen Schar von Schülerinnen und Schülern am Freiburger Orientalischen  Seminar gewirkt. Auch im Ruhestand ist Prof. Glassen ihrem Fach treu geblieben: Seit 2003 ist sie Mitherausgeberin des von der Robert Bosch Stiftung geförderten Projekts „Türkische Bibliothek“, in der maßgebliche Werke der modernen türkischen Literatur ins Deutsche übersetzt werden. Im Jahr 2009 werden 16 Bände der auf 20 Bände konzipierten Reihe, die in Deutschland und in der Türkei eine große Resonanz hervorgerufen hat, erschienen sein.

Am Dienstag, den 2. Juni 2009, wurde die international renommierte Islamwissenschaftlerin Professor Dr. Erika Glassen 75 Jahre alt. Die gebürtige Mecklenburgerin gehört zum Urgestein des Orientalischen Seminars der Universität Freiburg, das 1948 von ihrem Lehrer Professor Dr. O. Krückmann gegründet worden war und 1963 von ihrem Doktorvater Professor Dr. H.-R. Roemer den entscheidenden Ausbau erhalten hatte.

 

1968 wurde die junge Wissenschaftlerin mit einer Arbeit über die Safawiden promoviert, und diese türkstämmige persische Dynastie (1501-1722) sollte ein wesentlicher Bestandteil ihrer weiteren wissenschaftlichen Arbeit bleiben. 1977 habilitierte sich Prof. Glassen, mittlerweile Assistentin bei Prof. Roemer, mit einer Studie zur Religionspolitik der späteren Abbasiden-Dynastie (11. Jh.). Ihr aktives Interesse auch am modernen Orient veranlasste sie, eine Referentinnenstelle am Orient-Institut der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft (DMG) in Beirut/Istanbul von 1981 bis 1983 anzunehmen. Danach kehrte sie nach Freiburg zurück und wurde 1984 zur außerplanmäßigen Professorin ernannt. 1989 erfolgte die Berufung zur Direktorin des Orient-Instituts der DMG, und diese ehrenvolle Funktion nahm Prof. Glassen bis 1994 wahr. Es sind nicht zuletzt diese fünf Jahre, in denen sich ihr Interesse für die moderne türkische Literatur entwickelt, und auch auf diesem Gebiet hat die Jubilarin Maßstäbe gesetzt.

 

Von 1995 bis zu ihrem offiziellen Abschied 1999 hat sie mit großem Erfolg und einer erklecklichen Schar von Schülerinnen und Schülern am Freiburger Orientalischen  Seminar gewirkt. Auch im Ruhestand ist Prof. Glassen ihrem Fach treu geblieben: Seit 2003 ist sie Mitherausgeberin des von der Robert Bosch Stiftung geförderten Projekts „Türkische Bibliothek“, in der maßgebliche Werke der modernen türkischen Literatur ins Deutsche übersetzt werden. Im Jahr 2009 werden 16 Bände der auf 20 Bände konzipierten Reihe, die in Deutschland und in der Türkei eine große Resonanz hervorgerufen hat, erschienen sein.

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