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Was sagen uns die Gene?

Tagung des Instituts für Pharmazeutische Wissenschaften der Albert-Ludwigs-Universität und der Katholischen Akademie

Freiburg, 12.11.2012

Was sagen uns die Gene?

©adimas - Fotolia.com

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

Die Angst, eine Erbkrankheit in sich zu tragen, ist weit verbreitet. Ob eine genetisch vererbte Anlage beispielsweise für Krebs oder Chorea Huntington vorliegt, können neueste humangenetische und molekularbiologische Verfahren lange vor dem Ausbruch einer Erkrankung nachweisen. Weiß der Patient um die Veranlagung, kann er anhand dieses Befundes aber nicht einschätzen, zu welchem Zeitpunkt er erkrankt beziehungsweise ob die Krankheit überhaupt eintritt. Dennoch kann das Wissen nützlich sein: Jüngst erforschte Maßnahmen zur Früherkennung erlauben eine Diagnose im Anfangsstadium und können damit die Möglichkeit zur Heilung verbessern. Aus diesem Wissen resultieren aber auch Konsequenzen, die nicht geklärte ethische und juristische Fragestellungen nach sich ziehen. Vor diesem Hintergrund veranstaltet das Institut für Pharmazeutische Wissenschaften der Albert-Ludwigs-Universität in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie Freiburg die Tagung „Was sagen uns Gene? Interdisziplinäre Reflexionen zur prädiktiven Gendiagnostik“, die am

Donnerstag, 22. November 2012, von 9.00 bis 18.30 Uhr in der Katholischen Akademie, Wintererstraße 1, 79104 Freiburg,

stattfindet. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen aktuelle Erkenntnisse der Brustkrebsforschung, der Einfluss von Umweltfaktoren auf die Genetik sowie medizinrechtliche und ethische Problemfelder. Referentinnen und Referenten sind unter anderem Prof. Dr. Manfred Jung, Institut für Pharmazeutische Wissenschaften der Universität Freiburg, Prof. Dr. Tiemo Grimm, Leiter der Abteilung für Medizinische Genetik der Universität Würzburg sowie Prof. Dr. Rita Schmutzler vom Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs der Universität Köln. Zudem spricht Prof. Dr. Klaus Tanner vom Institut für Systematische Theologie und Ethik der Universität Heidelberg über ethische Problemfelder. Die prädiktive Gendiagnostik, die gesunde Menschen auf genetische Veranlagungen für bestimmte Krankheiten untersucht, wird ebenfalls aus psychologischer und rechtlicher Sicht beleuchtet.

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende der Pharmazie, Chemie, Biologie, Medizin, Jura, Philosophie und Theologie sowie an interessierte Freiburger Bürgerinnen und Bürger.
Der Tagungsbeitrag beträgt 35 Euro. Für Schülerinnen, Schüler und Studierende ist der Eintritt frei.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

Rudolf-Werner Dreier
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

Anmeldung:
Katholische Akademie Freiburg, Postfach 947, 79009 Freiburg
Tel.: 0761/31918-0, E-Mail: mail@katholische-akademie-freiburg.de

Kontakt:
Prof. Dr. Michael Müller
Institut für Pharmazeutische Chemie
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Tel.: 0761/203-6335
E-Mail: michael.mueller@pharmazie.uni-freiburg.de

 

Die Druckversion der Pressemitteilung (pdf) finden Sie hier.

 

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