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Herausforderung Helden

Der Sonderforschungsbereich 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ feiert seine Eröffnung mit einer Podiumsdiskussion

Freiburg, 04.02.2013

 

 

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg hat seit dem 1. Juli 2012 mit „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ wieder einen Sonderforschungsbereich (SFB) in den Geisteswissenschaften. Der SFB feiert den Beginn von zunächst vier Jahren kooperativer, fachübergreifender Forschung mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Herausforderung Helden“ am

Mittwoch, 13. Februar 2013, 18.15 Uhr in der
Aula der Universität, Kollegiengebäude I,
Platz der Universität 3.

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität sowie an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Der Eintritt ist frei.

Mit dem Titel der Podiumsdiskussion sind zwei Fragen verbunden: Welche Rollen spielen Helden und Heldinnen für heutige und vergangene Gesellschaften und ihre Mitglieder? Welche Herausforderung stellt die Forschung zu heroischen Figuren für die Wissenschaft dar? Darüber diskutieren der Historiker Prof. Dr. Horst Carl, Universität Gießen, der Kunsthistoriker Prof. Dr. Martin Warnke, Universität Hamburg, die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Susanne Lüdemann, Ludwig-Maximilians-Universität München, und der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Steffen Martus, Humboldt-Universität Berlin.

Zur Begrüßung sprechen Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Universität Freiburg, Dr. Simone Schwanitz, Ministerialdirektorin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, sowie der Archäologe Prof. Dr. Ralf von den Hoff, Sprecher des SFB.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert den SFB 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen. Transformationen und Konjunkturen von der Antike bis zur Moderne“ für einen Zeitraum von zunächst vier Jahren mit insgesamt mehr als fünf Millionen Euro. Der SFB schafft mehr als 20 neue Stellen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Er vereint Teilprojekte aus den Geschichts-, Literatur- und Bildwissenschaften, der Soziologie und der Musikwissenschaft. Neun Institute und Seminare der Philosophischen und der Philologischen Fakultät der Universität Freiburg und ein Institut der Hochschule für Musik in Karlsruhe sind daran beteiligt. Das Interesse der Forscherinnen und Forscher gilt den Prozessen der Heroisierung und der Bedeutung heroischer Figuren in Gesellschaften zwischen der griechischen Antike und der Moderne. Sie untersuchen das Spannungsverhältnis zwischen der Ausnahmestellung von Heldenfiguren und den sozialen Ordnungen, die von ihnen stabilisiert, aber auch in Frage gestellt werden. „Obwohl Helden heute aktueller und kontroverser denn je erscheinen, wurde das Phänomen des Heroischen bisher noch nicht systematisch und historisch differenziert erforscht“, sagt von den Hoff. Der SFB soll dies in einem Zeitraum von insgesamt zwölf Jahren in einem fächerübergreifenden Zugriff erreichen und der Frage nachgehen, weshalb Helden in der Traditionslinie zwischen der Antike und dem 21. Jahrhundert so beständig der Selbstverständigung von Gemeinschaften dienen.

Weitere Informationen: www.sfb948.uni-freiburg.de

Kontakt:
Jutta Schloon
Sonderforschungsbereich „Helden – Heroisierungen – Heroismen“
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Tel.: 0761/203-67602
E-Mail: jutta.schloon@sfb948.uni-freiburg.de


Die Druckversion der Pressemitteilung (pdf) finden Sie hier.

 

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